Provenzialische Panisses mit Huhn

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Wenn man auf Urlaub fährt oder lange Zeit im Ausland verbringt, lernt man dann Land und Leute kennen? Nun vielleicht Land und Leute nicht, aber lernt man zumindest das Essen dort kennen? Essen muss man ja. Ich habe die Panisses erst Jahre nach meinem Aufenthalt in der Provence kennengelernt, in einem Kochbuch von Alain Ducasse. Dabei soll es Standln in Marseille geben, wo man Panisses zum Mitnehmen kaufen kann. Wenn man nicht auf einen erfahrenen Begleiter zählen kann, der einem all die kulinarischen Spezialitäten des Landes zeigt, ist ein Kochbuch allemal gescheiter, um ein Land kennenzulernen. Das sei zum Trost all jenen gesagt, die aus verschiedentlichen Gründen diesen Sommer zu Hause verbringen werden. Zum aktuellen Stand der Dinge: Die Grenzen in Richtung Italien sind zwar wieder geöffnet, nicht jedoch in die Gegenrichtung, man riskiert also, nach dem Urlaub, zwei Wochen in Quarantäne verbringen zu müssen. Von Frankreich habe ich noch nicht mal was von einer einseitigen Grenzlockerung gehört.

Erbsen-Spinat-Teigtaschen mit Joghurt-Mango-Chili-Dip

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Bei diesem Gericht wurde unser neuer Kupfertopf zum ersten Mal verwendet. Es ist ein Sautoir von Mauviel mit zirka 20 cm Durchmesser und dickem Boden und dicken Wänden. Er bringt ohne Füllung 2,5 kg auf die Waage, ein fester Kerl, den so leicht nichts umhaut. Und bei dem wir uns wohl betreffend blitzartig gleichmäßiger Wärmeverteilung keine besonderen Sorgen machen müssen. Für den Einsatz auch in einer Profiküche schwerstens geeignet.

Fünf kleine Salate zum Mitnehmen

Das Angebot in Firmenkantinen ist ja oft bemerkenswert unoriginell, vor allem was Salat betrifft. Und wenn es dann auch noch gesund und gut schmecken soll, steigen die meisten sowieso komplett aus. Ob zum Mitnehmen in die Arbeit, auf den Tennisplatz oder einfach für zu Hause, wir präsentieren: Von Montag bis Freitag jeden Tag einen anderen Salat. Fünf Salate für die Woche! Kochen tut man die am besten alle auf ein Mal, gleichzeitig, etwa am Wochenende davor. Das geht schon, weil die Herstellung aller Salate dem selben einfachen Prinzip folgt. Zuerst die Grundzutat einweichen, meist eine Hülsenfrucht oder sonst etwas Getrocknetes, dann mit anderen Zutaten vermischen, fertig. Kalt serviert und kalt genossen.

Kichererbsen mit Schafkäse

Mit Rüben, Karotten, getrockneten Tomaten. Auf Sofritobasis. Und mit Picada! Ja genau, denn das haben wir zusammengestellt ganz im Geist der Mittelmeerküche. Obwohl wir ja keine direkten Anrainer des Mittelmeers sind. Aber so weit ist es auch wieder nicht weg.