Wild Chili con Carne

Wer glaubt, man könne aus einem Schulbuch nichts mehr lernen, irrt. Und wer glaubt, dass in einem Kochschulbuch nur Rezepte alter Schule zu finden sind, irrt gewaltig. Dieses Wild Chili stammt aus „Küche Garmethoden & Rezepte“, einem Kochbuch aus dem Trauner Verlag, das für die Gastronomie und Hotellerie zu einem der wichtigsten Lehrbücher geworden ist.

Gegrilltes Hähnchen mit Romesco-Sauce und Spargel

Dieses Rezept ist unverkennbar von Ottolenghis Kochbüchern inspiriert. Das Hähnchen wird Butterfly Style gegrillt. Schmetterling wurde vom Weltschwimmverband erst 1953 als vierter Schwimmstil offiziell anerkannt. Auch als Grillstil scheint er sich nun langsam durchzusetzen. Das hat den Vorteil, dass man das Hähnchen nicht zu wenden braucht und es trotzdem von allen Seiten durchgebraten und gegrillt wird. Grillen kann so einfach sein – auch ohne Grillspieß.

Saumaisn mit Sellerie und Erbsenpüree

Ein deftiges Mahl  für Kenner. Bei der Saumaisn nimmt man die nicht so wertvollen Fleischteile vom Schwein und Rind und macht daraus etwas Tolles, wenn man es kann. Wir haben das dem Fleischermeister überlassen und waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Da könnte man meinen, dass das schnell fertig ist. Aber fix ist nix! Die Sellerieknolle im Ganzen zu backen, dauert nun mal seine Zeit.

Hirsch mit Speckknödel und Moosbeermarmelad

Üblicherweise bekommt man zu Wild Preiselbeeren serviert, meist als Marmelade. Diese harmonieren durch ihre tiefe Fruchtigkeit und Süße mit dem vollen Wildgeschmack. Wer es nicht so süß mag, aber dem ohne Marmelad dann doch was abgeht, sollte zu Moosbeeren (Cranberries) greifen. So kommt auch ein nicht so Süßer zu einem Wildgericht, das keine Wünsche offen lässt.

Hirschstrudelsuppe

Eine Wildsuppe genauer gesagt eine Hirschsuppe, ist schwer aufzutreiben, die macht man am besten selber. Die Suppe ist dünkler als eine Rindsuppe, fast schwarz ist sie, wenn man in den Suppentopf schaut. Im Teller bekommt sie dann eine satte rötliche Farbe. Das Rotwild drückt der Suppe seinen Farbstempel auf, aber auch schmecken tut sie unverkennbar nach Wild. Wildgeschmack passt überraschend gut zu Suppe. Dazu ein Strudel mit einer Füllung vom Wildfaschierten, nota bene.