Achtung scharfer Hund!

Als Katerfrühstück nach Silvester gelüstete es uns nach einem Hot Dog. Nach einigem Kochbuchwälzen von „Hot Dogs“ von Russel van Kraayenburg* wurde die Entscheidung gefällt zugunsten des Danger Dogs; dieser Hot Dog wird mit Bacon umwickelt, aber wir hatten ja vorgesorgt und hatten Würstel und Speck bei der Hand. Der Danger Dog ist genau das Richtige, um einen Kater zu vertreiben. Achtung das ist kein Kindergeburtstag mit Senf und Ketchup, der ist scharf! Die Hot Dog Sauce wird mit reichlich Chili, Knoblauch und Cayenne-Pfeffer gemacht. Der Danger Dog kann seine Herkunft aus Mexiko nicht verleugnen. Er entstand in den Fünfzigerjahren des Zwanzigsten Jahrhunderts in Tijuana. Illegale Straßenverkäufer brachten ihn unters Volk, daher der Name „Danger Dog“. In New Jersey wurde er abgewandelt und hier ist er nun:

Für 4 Portionen

Brötchen 21 Gramm (also einen Würfel) frische Germ (Hefe) und 60 Milliliter lauwarmes Wasser, eine Prise Zucker und einen Teelöffel Mehl verrühren und aufgehen lassen. 120 Milliliter lauwarmes Wasser mit 300 Gramm Mehl, einem Teelöffel Salz, drei Eßlöffel Zucker und vier Eßlöffel Olivenöl verrühren, die Germ-Mischung dazu geben und mit dem Knethaken den Teig rühren bis von der Innenwand der Schüssel der Teig herunterkommt. Zudecken und auf einem warmen Platzerl zwei Stunden lang gehen lassen. In der Zwischenzeit die klassische Hot Dog Chili Sauce vorbereiten. Eine große fein gehackte Zwiebel in zwei Eßlöffel Olivenöl anschwitzen. Vier geriebene Knoblauchzehen dazu geben und kurz mitschwitzen, einen Teelöffel Kreuzkümmel, einen Teelöffel getrocknete Chili eine Prise Cayenne-Pfeffer und Hundertfünfzig Gramm Tomatenmark dazu geben und kurz mitschwitzen. 400 Gramm Rinderfaschiertes dazu rühren. Fünf bis sechs Minuten anschwitzen. Etwa 200 Milliliter Rinderbrühe dazugießen. Mit Salz abschmecken. Etwa dreißig Minuten köcheln lassen. So. Zurück zu den Brötchen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier Teile teilen, alle Teile durchkneten. Mit dem Nudelholz viereckig ausrollen und den Teig mit den Handflächen aufrollen, die Enden zudrücken, die Teile in die Hotdog-Form geben und eine Dreiviertelstunde zugedeckt gehen lassen. Bei 200 Grad etwa eine Viertelstunde backen. Während das Brot bäckt, um die Wiener Würstel Speck wickeln und mit Holzspießchen befestigen. Und in Butterschmalz frittieren.

Die Spieße nicht vergessen herauszunehmen.

Anrichten Die Würstel abtropfen lassen, die Brötchen aufschneiden und das von den Spießen befreite Würstel hineinlegen. Mit ordentlich Hot Dog Chili Sauce und grob gehackten Zwiebelstücken servieren.


Und wir Nicht-Amerikaner wissen nun, woher der Hot Dog seinen Namen hat.


Nach Russel van Kraayenburg, Haute Dogs, English, p. 64 oder Russel van Kraayenburg, Hot Dogs*deutsch, S. 66. Ich empfehle die englischsprachige Originalfassung, da in dieser die Herkunft des Namens „Danger Dog“ richtig erklärt wird.


Omelett mit Veronelli-Olivenöl

Ein Omelett mit Waldknoblauch und dazu ein Veronelli-Olivenöl, notabene Olivenöl der Spitzenklasse. Ein schönes Sonntagsfrühstück.

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Bohnenspinatpüree mit Gemüsesticks

Weckt die Geister, daher auch als Frühstück geeignet. Wahrscheinlich liegt das am zarten Knoblauch, der da hinein kommt.

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Sofrito-Eierspeise mit Guanciale

Mit Kirschtomaten und Pecorino ergibt das eine Eierspeise ganz nach Herzenslust. Sie eignet sich zur Labung nach einer langen Nacht genauso wie nach einem anstrengenden Tag.

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Shakshuka nach Dr. Shakshuka mit Schabbat-Brot

Am Sonntag wurde im Fernsehen gezeigt, wie Dr. Shakshuka das Shakshuka zubereitet. Wir haben uns das angesehen und waren begeistert. Da kommen rein: Jalapenos, Tomaten, Knoblauch und Eier, Paprikapulver und Chiliflocken. Und viel Olivenöl. Aber gar kein Zwiebel und kein Wasser, wie es von Dr. Shakshuka extra angemerkt wurde.

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Feine Leberpastete und Chia-Mandelbrot

Leberpastete mit Speck und Hühnerleber, die in Entenfett herausgebraten wird. Das Brot enthält vor allem Chiamehl, Mandelmehl und viele Kerne von Sonnenblumen und Kürbis, sowie Mandeln. Alles paleo und alles zum Frühstück.

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Salsiccia-Eierspeise

Wursthaut abziehen, in Scheiben schneiden, in einer Pfanne in Olivenöl anbraten, Zwiebel mitanschwitzen, Paprikastreifen dazu, Eier mit Salz und Schnittlauch verrühren, in die Pfanne gießen, kurz mitbraten und im Backrohr auf Grill 120 Grad bis es schön goldbraun wird. Pfeffern. Salzen.

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Faschierte Laberln mit Spiegelei und Spinat

darüber Chiliöl. Die Faschierten Laberln (Frikadellen) wurden mit frisch gemörsertem Cumin, gemahlenen Nelken sowie Koriandersamen gewürzt. Das gab es zum Frühstück, kann man aber natürlich auch zu Mittag oder am Abend essen.

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Faschierter Wok mit Spiegelei

Basilikum und Chili, Ingwer, Knoblauch. Das Faschierte war aus purem Rindfleisch. Dazu Ofensüßkartoffel.

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