Dieses Gericht von Tanja Grandits stellt die Jakobsmuschel vor. Es besteht im Prinzip aus zwei Teilen, in denen jeweils die Jakobsmuschel auf zwei verschiedene Arten zubereitet wird. Einmal kurz gebraten auf japanische Art als Tataki und einmal auf peruanische Art als Ceviche.
Autor: Küchenereignisse
In einer kleinen Kuchl verarbeitet die Hofköchin landwirtschaftliche Erzeugnisse, vorzugsweise aus unserem Landstrich. Dabei fallen regelmäßig Küchenereignisse an, über die wir auf diesem Blog berichten.
Küchenereignis, das; -ses, -se: außergewöhnliches Ereignis, das mit schöner Regelmäßigkeit in der Küche anfällt.
Weihnachten in Wien
Die Einkäufe sind erledigt, die Besorgungen gemacht. Doch bevor es zu Hause mit den Weihnachtsvorbereitungen weitergeht, sind wir auf einen Bummel durch die Christkindlmärkte in der Inneren Stadt gegangen.
Shopping is done, provisions are completed. Before continuing preparations for Christmas at home, we went for a stroll through the Christmas markets in the City of Vienna, Austria.
Spaghetti mit Guanciale
Der italienische Speck aus dem Monte Ofelio ist wirklich ein Gedicht. Es ist genau der Speck, der im Quinto Quarto, unserem derzeitigen Lieblingskochbuch, vorkommt: Guanciale, Backenspeck! Er schmeckt intensiver nach Speck, er schmeckt herzhafter nach Schwein!
Jägerleber
Wem der Wildgeschmack nicht so behagt, dem sei zu Hirschleber geraten. Diese schmeckt völlig unverfänglich nicht nach Wild, nur halt besonders gut. Das gilt zumindest für die Hirschleber, die wir frisch bekommen haben und ohne Umwege sofort verarbeitet haben. Denn wenn der Jäger einen Hirschen schießt, gibt’s am Abend Leber, das ist das kleine Jagdrecht. So kann man es bei Elisabeth Ruckser, die das in ihrem Kochbuch der fast vergessenen Rezepte herausgebracht hat, siehe weiter unten, nachlesen.
Coppa-Ciabatta, Mortadella-Ciabatta
Im Monte Ofelio gab es Brötchen mit Wurst, wie Coppa, Mortadella. Dazu Scamorza und Rucola. Wir haben die zwar dort nicht gesehen, nur davon gelesen auf der Anschlagtafel. Aber das ist unsere Version.
Weihnachtskekse
Hier sind unsere Weihnachtskekse. Hat alle die Küchenfee gemacht.
Candele mit Fleischragout
In diesem Rezept gibt es keine Tomaten, aber trotzdem fehlen sie nicht, weil das Fleischragout dafür mit exotischen Gewürzen abgemischt ist. Nach Anna Dente, der Köchin, deren Rezepte im Quinto Quarto verewigt sind, mit Kreuzkümmel und Curry. Die schmeckt man zwar nicht heraus, aber sie geben diesem Gericht die besondere Note.
Das Monte Ofelio
Die Faella-Nudeln haben tatsächlich einen gleichmäßigeren Biss, im Unterschied zu den industriell Angefertigten, die viel zu schnell getrocknet werden und deshalb innen immer kernig bleiben. Das wahre al dente, konnten wir feststellen, gibt es hier, nachdem wir die Handgefertigten aus Gragnano, der Pasta-Hochburg Italiens, im „Monte Ofelio“ erstanden und sogleich zu Hause zubereitet haben. (Hier geht’s zum Rezept „Spaghettini mit Oliven und Kapern“ am Ende des Artikels.)
Frittata mit Speck und Tomaten
Je nach Jahreszeit kommt Spargel, Mangold oder was es sonst gerade gibt, hinzu. Wir konnten frischen Mangold bekommen.
Die Frittata ist kein Omelett, wie ich finde, auch wenn sie so ins Deutsche übersetzt wird. Wahrscheinlich sind die Grenzen fließend, aber für mich hat die Frittata etwas Festes und nichts Flaumiges. Der größte Unterschied wird wohl sein, dass die Frittata auf beiden Seiten gebraten wird.
In Wien gibt es auch noch die Frittaten, eine Suppeneinlage aus in Streifen geschnittenem Eierkuchen. Man müsste das mal näher untersuchen, ob unsere Frittaten von der Frittata abstammen. Wenn ich an die Konsistenz denke, dann wird das wohl so sein, kann ich mir gar nicht anders vorstellen.
Die beste Nudel der Welt
Warum manche Pasta teurer ist als andere. Und warum das einen guten Grund hat.
Die beste Pasta wird in Gragnano bei Neapel hergestellt, einem Ort in Sichtweite des Vesuvs, 15 Kilometer landeinwärts von Sorrent. Dort sind noch heute zwölf Nudelfirmen ansässig; einst waren es über hundert. Jahrhundertelang basierte die Wirtschaft von Gragnano ausschließlich auf Pasta. Jeder Palazzo war eine Pasta-Manufaktur, und 300 Tage im Jahr wurde die Pasta draußen auf dem Corso Italia getrocknet, der von den Stadtplanern exakt in der vorherrschenden Windrichtung angelegt worden war.
In Gragnano besuchte ich das Pastificio Faella. Edler und handgefertigter geht es nun wirklich nicht. Faella wurde 1907 von Gaetano Faella gegründet und liegt mitten in Gragnano an der Piazza Marconi, und Herr Faella machte mir auch die Tür auf. Jedenfalls stand vor mir ein sehr, sehr betagter Mann. Als ich ihm die Hand schüttelte, tat ich das ganz vorsichtig, doch meine Sorge war unbegründet, er hatte einen mindestens so kräftigen Händedruck wie ich. Der Signore war tatsächlich…
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