Reispapier-Rollen mit Mönchsbart und Salatgurke

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Bei diesem Gericht wird nicht gekocht, nur geschnitten und gezupft, zusammengerollt und zusammengemixt. Das muss wohl Rohkost sein.

Unlängst stand in der NZZ, dass in der Schweiz im Durchschnitt knapp 50 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr verbraucht wird. Der Fleischkonsum in Deutschland ist bedeutend höher und wird vom Bundesmarktverband für Vieh und Fleisch auf rund 60 Kilogramm verzehrtes Fleisch geschätzt. In Österreich waren es sogar 95 Kilogramm, laut Statistiken der Agrarmarkt Austria (AMA), Wurst und verarbeitetes Fleisch wie Faschiertes nicht einberechnet.

Ein feines Schonkost-Menü

Butternuss-Salbei-Suppe, Faschierte Laberln mit Nudeln in falscher Tomatensauce, Zitronen-Frischkäse-Muffin.

Das ist unser Menü für Schonkost, schonend für den Magen, und wenn man dem Buch glauben mag, an dem wir uns orientierten, dann ist es sogar heilend! Denn nichts weniger als heilende Brühe für den Darm wird für die Butternuss-Salbei-Suppe verwendet, selbstredend ist Salbei eine Heilpflanze. Für die Sauce bei den Faschierten Laberln kommt eine Tomatensauce zum Einsatz, aber ohne Tomaten bitte sehr, und selbstverständlich sind die Nudeln purer Zucchino, also keine Kohlenhydrate weit und breit, die den Magen belasten. Das ist Schonkost, die schmeckt. Schonend für den Magen, schmeichelnd für den Gaumen.

Brokkolisuppe mit Ingwer und Kurkuma und …

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Brokkoli! Wahrscheinlich stöhnen bei diesem Wort ein paar auf. Aber mit Jalapeno-Chili? Und mit Ingwer und Kurkuma ist diese Suppe vielleicht doch eine Überlegung wert… Die Sprossen obenauf behübschen nicht nur, die schmecken auch gut. Statt Obers kommt Frischkäse hinein, machts bekömmlicher für Leute mit Laktoseintoleranz.

Somloer Nockerln (Somlói galuska)

Ungarische Spezialität aus Nuss-, Kakao- und purem Biskuit, Vanillepudding, Rosinen und Schokoladensauce. Im Original gehört da auch noch Rum hinein, den haben wir weggelassen, unsere sind low carb. Bei der Weltausstellung 1958 in Brüssel wurden sie als Somlói galuska vorgestellt, wobei das Ypsilon der ursprünglichen Schreibweise Somlyói galuska abhanden gekommen ist.

Champignon-Erbsen-Gemüseauflauf

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Mit Fisolen und Karfiol. Mit zartem Schmelz. Wenn der Sommer Pause macht, kann man auch mal das Backrohr verwenden. Nun, wir schrecken auch bei hohen Außentemperaturen nicht vor dessen Gebrauch zurück. Das Gemüse hat jetzt Saison, Erbsen so frisch gibt es nur jetzt. Nicht lange im Backrohr lassen!

Zander mit Wildspargel, Brunnenkresse-Püree und Topinambur-Chips

Frisch gefangener Zander aus dem Neusiedlersee, schonend nur in Butter gebraten, Geschmack pur. Dazu feinster Wildspargel, ganz dünn, daher wird auch dieser schonend gegart. Ein zartes Püree aus Brunnenkresse in Schalottenbutter und ein paar Chips aus Topinambur. Dazu kommt eine Erdbeer-Topfencremetorte als Nachspeise. Das Leben kann so schön sein.

Panierte Hühnerkeulen mit Mandeln

Saftige Oberkeulen und Unterkeulen mit einer Panier aus Mandelmehl und Kräutern, mit geräucherten Mandelstückchen bestreut. Dazu gemischter Salat und Pflaumensenf. Das ist kein Wiener Backhendl. Die Panier geht mehr in Richtung paleo und es ist nicht ausgelöst. Wir haben nur die Keulen vom Huhn verwendet, die Hühnerbrüste wurden am Vortag zu Hühnerspießen verarbeitet.  Der Rest kam in den Suppentopf.