Wie macht man ein Gulasch? Viele Menschen haben sich an dieser Frage schon die Zähne ausgebissen. Hier kommt es nun, das Rezept, wie es geht.
Kategorie: Fleisch
Schweinssteak mit Speckbohnen
Ein Tomahawk-Steak vom Mangalitza. Dazu Tomaten-Bohnen mit Räucherspeck. Statt dem Räucherspeck kann man auch eine Schwarte nehmen, man muss diese nur vorher 1 Stunde lang in Wasser sieden. Also nichts wegschmeißen, man kann wirklich alles in der Küche brauchen.
Guancialini di maiale ai porcini
Schweinebäckchen zart mit Fett durchzogen sind eine Delikatesse, wenn sie lange genug geschmort werden. In diesem Rezept der Römischen Küche werden sie lange geschmort bei mittlerer Hitze, sodass die verschiedenen Aromen sich vereinigen können. Die getrockneten Steinpilze geben ihr Umami frei, so kann alles zu einem einzigartigen Geschmack verschmelzen. Wer will, macht noch ein paar Polentawürfel dazu, um auch den Rest auftunken zu können.
Steak mit Grünkohl
Mal ausprobieren, ob ein Steak auch mit Grünkohl geht. Dazu Weintrauben sowie Haselnüsse. Es geht! Die Zutaten für das Gericht stammen zum Teil aus Italien bzw. aus Deutschland. Der Goldeck-Sekt vom Grünen Veltliner sorgt für die österreichische Herzlichkeit.
Bistecca con cavolo nero
Dank dem Krautjunker sind wir über dieses Kochbuch gestolpert: „Quinto Quarto” ist 2015 erschienen, es behandelt die Römische Küche und wie der Zufall so spielt, konnten wir italienischen Schwarzkohl erstehen, sodass wir gleich ein Rezept daraus ausprobieren konnten. Cavolo nero con patate, Schwarzkohl mit Kartoffeln. Das erschien uns irgendwie passend als Beilage zum Steak, das wir so dick abgeschnitten haben, dass es gleich für zwei reicht, mindestens. Dazu gibt es selbst gemachten Senf. So können wir hier doch glatt auf die Schnelle ein italienisches Gericht hinzaubern und nennen es der Form halber auf Italienisch: Bistecca con cavolo nero. Ob es das tatsächlich genau so in Italien gibt, kann ich allerdings nicht beschwören.
Lammkotelett mit Sumach und Tomaten-Couscous
Dieses Mal ist es nicht so fett, aber es schmeckte uns auch sehr gut. Lamm aus Neuseeland. Und Couscous mit Tomaten, ein Genuß!
Schweinsbraten Pak Choi
Jetzt heißt es stark sein oder wegschauen. Denn für Figurbewusste, die gern fettarm essen, bietet sich in der Folge ein Anblick des Grauens, den sie nicht ertragen werden können. Alle anderen blättern mutig weiter und schauen der geballten Fettmasse gefasst ins Auge.
Scharfes Röstgemüse mit Ziegenfrischkäse und Koriander-Churros
Das Röstgemüse besteht aus Karotten, Pastinaken und Sellerie, die Schärfe kommt vom Ingwer, von der Chili-Sauce und vom Knoblauch. Etwas Koriander gibt dem Ganzen den nötigen Drall, sodass es am besten wohl mit Ziegenfrischkäse harmoniert. Der Ziegenfrischkäse mit seinem leicht pelzig-trockenen Gefühl saugt die Schärfe in sich auf und neutralisiert sie. Das bringt gewisse Sensationen am Gaumen hervor. Dazu gibt es Churros, das sind so knusprige Teigschlangen, am ehesten mit Pommes frites vergleichbar, aber nicht so süß und eigentlich ganz anders. Da kommt kein Meki ran, das hat kein Instantburger gemacht.
Schnitzel mit Rote-Bete-Salat und Frischkäse-Creme
Rote Bete und roter Pfeffer, das passt zusammen. Endlich mal ein Rezept, bei dem man den roten Pfeffer verwenden kann. Zum Rote-Bete-Salat gibt es Haselnüsse, in gewohnter Qualität aus Neapel. Dazu kommt eine Frischkäse-Creme, edel gewürzt und auch hier ist roter Pfeffer mit drin. Wir haben das mit einem Schnitzel ergänzt, handgeschnitten aus der Schale vom Duroc-Schwein aus Niederösterreich mit einer Panier, die verfeinert wurde mit Greyerzer Käse. Und mit Chili, weil uns der rote Pfeffer ausgegangen ist. Selten kommt roter Pfeffer in der Küche zum Einsatz, man meint, man braucht nicht viel. Aber wenn man ihn mal benötigt, dann richtig.
Gegrilltes Hähnchen mit Romesco-Sauce und Spargel
Dieses Rezept ist unverkennbar von Ottolenghis Kochbüchern inspiriert. Das Hähnchen wird Butterfly Style gegrillt. Schmetterling wurde vom Weltschwimmverband erst 1953 als vierter Schwimmstil offiziell anerkannt. Auch als Grillstil scheint er sich nun langsam durchzusetzen. Das hat den Vorteil, dass man das Hähnchen nicht zu wenden braucht und es trotzdem von allen Seiten durchgebraten und gegrillt wird. Grillen kann so einfach sein – auch ohne Grillspieß.

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