Panierte Hühnerkeulen mit Mandeln

Saftige Oberkeulen und Unterkeulen mit einer Panier aus Mandelmehl und Kräutern, mit geräucherten Mandelstückchen bestreut. Dazu gemischter Salat und Pflaumensenf. Das ist kein Wiener Backhendl. Die Panier geht mehr in Richtung paleo und es ist nicht ausgelöst. Wir haben nur die Keulen vom Huhn verwendet, die Hühnerbrüste wurden am Vortag zu Hühnerspießen verarbeitet.  Der Rest kam in den Suppentopf.

Geflügelpastete mit Pistazien, Birnen und Ingwer

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In Alain Ducasses Buch über die Küche der Könige in Versailles findet sich auch ein Rezept für eine „Pastete in der Kruste“ (Paté en croûte) von Arnaud Nicolas. Dieser führt ein Restaurant in der Nähe des Eiffelturms. Er ist spezialisiert auf Pastetiges mit Fleisch, wie ein kurzer Blick auf seine Homepage verrät. Arnaud Nicolas nennt seine Produkte „charcuteries cuisinées“, etwa: Fleischwaren aus der Küche. Sehr treffend erscheint mir sein Credo, mit der Patisserie konkurrenzieren zu wollen, um die Fleisch- und Wurstwaren zu restylen („rivaliser avec la pâtisserie pour relooker (sic!) la charcuterie“). Und tatsächlich, wenn man das Beispiel auf seiner Seite anschaut, fühlt man sich erinnert an die feinen Produkte, die man aus der Konditorei kennt. Wir sind weit davon entfernt, uns mit Arnaud Nicolas messen zu können. Wir haben es nach unserer Facon gemacht.

Brathendl mit Lecsó

Auf die gute Ungarische Art. Daran kann man nicht vorbei gehen: Ein wunderschönes Wildhendl aus Weistrach/NÖ, am Hof geschlachtet, küchenfertig vorbereitet, wartete darauf, mitgenommen zu werden. Auch die riesigen Paprika aus Italien konnten wir nicht links liegen lassen. Damit war vorgezeichnet, was es zum Abendessen geben wird.