Hamburger Aalsuppe

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Der Hamburger sagt, da ist „aall drinn“ und meint damit keinen Aal dafür vieles andere wie zum Beispiel Backpflaumen. Wir haben uns danach gerichtet und auch nicht den Aal zum Schluß vergessen. Diese Suppe war besonders gut, vor allem die „Schwemmklößchen“ haben mir hervorragend geschmeckt, Aal sowieso. Ich werde noch zum Hamburger!

Es ist doch ein bißchen anders geworden, als hier.


In die Gemüsebrühe Lorbeerblatt, Bohnenkraut, Senfkörner, Piment, Nelke, Majoran, Salbeiblätter, Wacholderbeeren und geräucherte Ripperl hineingeben und eine Stunde leise köcheln lassen. Abgießen. Die geräucherten Ripperl auf die Seite legen, die Kräuter entfernen. In feine Scheiben geschnittenen Zwiebel in wenig Olivenöl anschwitzen, das in Scheiben geschnittenen Wurzelgemüse (verschiedene Karotten, Petersilienwurzel und Sellerie) zu den Zwiebeln geben, kurz mitschwitzen und mit der Brühe aufgießen. In einen Teebeutel die gleichen Gewürze wie vorhin beim Sud einfüllen und in die Suppe geben. Das Wurzelgemüse bißfest kochen. Zum Schluß die Fisolen, die grünen Erbsen, das gewürfelte und getrocknete Pflaumen (Zwetschken?), die gewürfelten, ausgelösten Ripperln dazu geben. Ein paar Minuten köcheln lassen. Und zum Schluß das gewürfelten Aal in die Suppe legen, abdrehen, ziehen lassen, damit der Aal warm wird. Die Hamburger Nockerln 150 ml Milch mit 20 g Butter aufkochen, 70 g Dinkelmehl einrühren und solange auf dem Herd rühren, bis sich der Teig von der Topfinnenwand ablöst. Vom Herd nehmen, zwei bis drei Minuten auskühlen lassen, ein Ei, Salz und Muskatnuß einarbeiten. Den Teig auskühlen lassen. Mit zwei Löffeln Nockerln formen und in siedendem Wasser kochen.


Alaskalachs, Wildgarnele, Fenchelsalat, Miso-Creme

Noch ein Gericht aus dem Rothschild-Hotel aus der Feder von Sebastian Prüßmann. Der Alaskalachs wird 10 Stunden in einer Marinade gebeizt und ist fertig, mit der panierten und nur 25 Sekunden gebratenen Wildgarnele erinnert das an ein überdimensioniertes Sushi, dazu ein milder Fenchelsalat und Miso-Creme, das ist asiatische Mayonnaise mit Miso vermischt.

Salzkartoffel Spargel Ziegenbutter-Hollandaise

Große Kartoffeln werden im Ofen durchgegart und mit Ziegenfrischkäse gefüllt. Oben hinein werden Spargel gesteckt sowie Schnittlauch und allerlei Gartenkräuter. Dazu eine Sauce Hollandaise aus Ziegenbutter. Grüß mir den Frühling auf Sylt.

Flammkuchen-Variationen

Teig wie beim Flammkuchen hier, aber belegt mit Tomatensauce (Tomaten, Oregano, Olivenöl, Knoblauch zusammenköcheln), Salami, Prosciutto, Schinken, Mozzarella, Rauchkäse.

Oder mit Crème fraîche, Salz, Pfeffer bestreichen, gewürfelten Speck, rote Zwiebel bestreuen, überbacken und mit Schnittlach bestreuen.

So kann man jeden Tag etwas Neues hinzaubern.

Saiblingspflanzerl mit Haselnuss-Salat

Es gibt sie wieder: die Neapolitanischen Haselnüsse. Nicht nur in den Mannerschnitten sind sie drin, es gibt sie auch einfach so. Die Ernte 2017 an Neapolitanischen Haselnüssen ist eingefahren und zur Zeit erhältlich! In diesem Rezept mit diesem Salat kommen sie richtig zur Geltung! Diese Haselnüsse sind tatsächlich das Beste, was es an Haselnüssen gibt. Man ist froh, wenn man deren habhaft wird. Die gibt es nicht das ganze Jahr. Kleiner Tipp: Billa hat sie zur Zeit.

Flammkuchen mit Makrele

Dieser Flammkuchen wird aus einem Teig mit Blumenkohl und Kokosmehl gemacht, das entspricht wohl nicht so der traditionellen Art. Auch der Belag mit Makrele, Avocados, Tomaten und Kräutern ist eher wenig gebräuchlich. Aber die Crème fraîche ist doch dabei wie bei einem Pfälzer Flammkuchen!