Aufgelockerter Fisolensalat

Grüne Fisolen, weiße Champignons und rote getrocknete Tomaten, mit Salatherzen. Dazu ein saftiges Steak vom Rind wer mag.

Dieser Fisolensalat mit Farbklecksen hebt die Stimmung an einem trüben Wintertag. Knackige Salatherzen lockern ihn auf, eine Weiterentwicklung der Rahmfisolen. Man kann auch normale Salatblätter nehmen, am knackigsten sind aber die Salatherzen,  man braucht ja nicht viel. Mit Kefir statt Rahm wird er noch frischer. Wer keine weißen Champignons bekommt, nimmt andere und macht es so wie wir, schält sie. Innen sind die bräunlichsten Champignons ganz weiß. Die Champignons werden roh gegessen, aber nur in kleinen Portiönchen, weil sie aufgeschnitten werden.

Das hätte Peter Altenberg auch im Kaffehaus geschmeckt, Milchprodukte liebte er ja. Wenn dieser Fisolensalat in einem Bistro serviert wird, im „Allard“ in Paris, dann ist er auch in einem Wiener Kaffeehaus denkbar.

Grammelpogatscherl

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Pogatschen gibt es unter anderem mit Butter, Käse, Kartoffeln, Topfen. Das einende Prinzip aller Pogatschen scheint mir zu sein, dass es sich um kleine Häppchen aus Teig handelt, der zusammengefaltet, dem Blätterteig nicht unähnlich, gebacken wird.

Leichter Forellenschmaus

Es muss nicht immer Heringsschmaus sein, es geht auch mit geräucherter Forelle, die ist zarter im Geschmack. Traditionell ist gut, aber nicht gut genug. Dieser Forellensalat ist leichter im Vergleich zum eher deftigen Heringsschmaus, da er ohne Kartoffeln auskommt und die Mayonnaise mit Sauerrahm gestreckt ist. Dazu kommen knackige Selleriestangen, die den Salat auflockern und Tomaten: diese sorgen mit ihrem säuerlichen Geschmack für eine kleine Geschmacksexplosion im Mund. Ein knuspriges, weil getoastetes dunkles Brot, kann durchaus auch ein Buchweizenbrot sein, setzt zu dem Cremigen einen schönen Kontrast. Locker darüber gestreut wird etwas Schnittlauch. Für alle, die das neue Jahr leichtfüßig und beschwingt angehen wollen.

Champagnerkraut, Gnocchi und Forelle

Und dann noch dazu Grammeln, wie geht das zusammen, edel und rustikal? Der Sekt gibt dem Kraut etwas Feines, die Forelle ist von Haus aus schon etwas Zartes, und die Grammeln schmelzen, so zart sind sie. Handgemachte Gnocchi dazu und fertig ist das Neujahrs-Dinner für 2 Gourmets.

Rote Rübensuppe mit Kabeljau

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Rote Rüben/Rote Bete und Kinder, das ist ein eigenes Kapitel. Man kann den Geschmack abrunden mit Kümmel und Zitronensaft. Man kann sogar dem erdigen Geschmack etwas Leichtes geben, mit Sahne und Meerrettich.  Und man kann in die Mitte ein gebratenes Stück Kabeljau setzen, wie eine Praline.