Ungarischer Traum: Gulaschsuppe mit Hafergebäck

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Diese Gulaschsuppe wurde so wie bei der ungarischen Küchenfee-Mama gemacht, nur dass auch noch Debreciner Würste hineinkamen.  Dazu ein glutenfreies, mit Käse überbackenes Hafergebäck. Glück ist etwas mit Käse Überbackenes.  Über diesen schönen Satz aus Terézia Moras neuen Roman „Auf dem Seil“ bin ich neulich gestolpert.

Pilz-Stroganoff

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Dieses Gericht erinnerte uns an ein Boeuf Stroganoff, dieses berühmte Gericht russischer Herkunft mit Filetspitzen in einer Sauerahm-Sauce. Säuerlich schmeckt es von den Essiggurkerln, die in die Sauce hineingeschnitten wurden und vom Senf. Statt Sauerrahm für die Sauce verwendeten wir Frischkäse.

Brokkolisuppe mit Ingwer und Kurkuma und …

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Brokkoli! Wahrscheinlich stöhnen bei diesem Wort ein paar auf. Aber mit Jalapeno-Chili? Und mit Ingwer und Kurkuma ist diese Suppe vielleicht doch eine Überlegung wert… Die Sprossen obenauf behübschen nicht nur, die schmecken auch gut. Statt Obers kommt Frischkäse hinein, machts bekömmlicher für Leute mit Laktoseintoleranz.

Waldviertler Martini-Gansl wie früher

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Früher leistete man sich etwas, wenn man zu Martini bei einem Ganslessen dabei war. Als es noch keine TK-Gans im Supermarkt gab, hat man sich ein Jahr lang darauf gefreut – und fleißig gespart, um sich ein Ganslessen leisten zu können. Zu diesem Zweck ist man im örtlichen Wirtshaus einem Sparverein beigetreten. Die Verwaltung der Gelder wurde einer vertrauenswürdigen Person, dem Kassier, übertragen, sodass dieses übers Jahr oft vom Mund abgesparte Geld auch tatsächlich am Ende des Jahres, am Auszahltag, meist im November Dezember in der Martiniganslzeit, zur Verfügung stand. „Das Gansl ist da!“ war Ausdruck höchster Glückseligkeit und Bestätigung für die reibungslose Funktion einer Institution, die es heutzutage nur noch selten gibt. Der Sparverein ist eine für unsere Lebensart wie sonst nur das Schweinsschnitzel und der Veltliner stehende Institution, die längst ausgestorben ist. Nur am Land, vereinzelt in irgendwelchen Herrgottswinkeln, trifft man sie noch an. Aber wofür sollte man auch sein Erspartes in einem Sparverein anlegen, wenn doch alles und jedes Erdenkliche an jedem Eck zur Verfügung steht? Und das zu enorm tiefen Preisen. Heutzutage kann man sich ohne weiteres mehrmals im Jahr ein Ganslessen leisten. Eine Gans aus der TK-Truhe kostet nur einen Bruchteil, etwa ein Viertel, von einer Gans, die wie früher aufgezogen wurde. Nur schmeckt es halt nicht so gut wie eine Gans, die sich das Jahr über die Füße auf der Weide vertreten hat und die gemütlich durch den Teich geschwommen ist. Die über den Hof gewatschelt ist und sich von Gras und Kräutern ernährt hat, in echt und nicht nur in der Werbung. Wir hatten eine Martinigans aus dem Waldviertel, die so, wie es früher einmal war, auf der Weide gehalten wurde. Mit Knödel von Erdäpfeln aus dem Waldviertel und natürlich Rotkraut.

Grünes Hähnchen-Curry

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Sprossen sind in der kalten Jahreszeit ein guter Ersatz für frisches Gemüse. Sie sind frisch und knackig und ein Vitaminlieferant. Man kann sie aber auch einfach zusätzlich über Gemüse streuen, so wie wir das taten bei diesem Hähnchen-Curry mit Brokkoli, Schwarzkohl, Zuckerschoten und Chinakohl. Umso mehr wird das Knackige betont.

Alpengarnelen mit Sauerkrautknödel 2.0

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Bei Evert Kornmayer ist nachzulesen, dass man so ziemlich alles frittieren kann, auch Sauerkraut. Man zieht einige Sauerkrautstreifen durch den zähflüssigen Teig und taucht sie anschließend in heißes Öl. Man bekommt knuspriges Sauerkraut, das man als Topping über ein Essen streuen kann. Wir wollten mehr vom Sauerkraut spüren und nahmen deshalb etwas mehr davon. Wir formten es zu festen Bällchen, um sie herauszubacken. Nun hatten wir Sauerkraut im Knuspermantel. Und so ist es bei uns doch wieder was Alpenländisches geworden: Sauerkrautknödel passend zu Alpengarnelen.