Bergkäse mit Ananas-Gelee und Kreuzkümmel

Da könnte man glatt zum Schweizer werden! Schon wieder ein Spitzenrezept aus der Schweiz von Tanja Grandits! Dieses Mal gibt es auch eine Getränkeempfehlung: Cidrerie Stassen, Aubel, Belgien. Dieser fruchtige, mit Leichtigkeit perlende Cidre passt zu dieser Komposition in Gelb. Wenn man sich das so anschaut, kommt man erst drauf, wieviele Lebensmittel es gibt, die gelb sind. Ananas und Käse sind gelb. Zitronen sind gelb, Honig ist gelb und Senf, der bei Tanja Grandits natürlich nicht fehlen darf, ist auch gelb. Eine ganze Welt in Gelb. Gewürze inklusive. Selbstverständlich passt auch geschmacklich alles zusammen.

Paradiesblüten

Das Gewürze-Kochbuch von Tanja Grandits entwickelt sich immer mehr zu einem unentbehrlichen Begleiter unserer Kochexpeditionen. Zufällig ergatterten wir frische Zucchiniblüten. Schnell war die Idee geboren, das Zucchiniblüten-Rezept aus dem Gewürze-Kochbuch auszuprobieren. Jedoch waren uns die Zutaten nicht mehr erinnerlich.

Gurken-Papaya-Nester

Von Alain Ducasse ist dieser Tage der Band „Nature II“ auf Deutsch erschienen. Wir haben uns vorgenommen, daraus etwas zu machen, sind aber noch nicht dazu gekommen, es uns anzuschauen. Hier kommt eines unserer Lieblingsrezepte aus dem ersten Band: der Krabbensalat mit Gurke und Papaya, aber mit Flusskrebsen.

Saiblingspflanzerl mit Haselnuss-Salat

Es gibt sie wieder: die Neapolitanischen Haselnüsse. Nicht nur in den Mannerschnitten sind sie drin, es gibt sie auch einfach so. Die Ernte 2017 an Neapolitanischen Haselnüssen ist eingefahren und zur Zeit erhältlich! In diesem Rezept mit diesem Salat kommen sie richtig zur Geltung! Diese Haselnüsse sind tatsächlich das Beste, was es an Haselnüssen gibt. Man ist froh, wenn man deren habhaft wird. Die gibt es nicht das ganze Jahr. Kleiner Tipp: Billa hat sie zur Zeit.

Hirsch mit Speckknödel und Moosbeermarmelad

Üblicherweise bekommt man zu Wild Preiselbeeren serviert, meist als Marmelade. Diese harmonieren durch ihre tiefe Fruchtigkeit und Süße mit dem vollen Wildgeschmack. Wer es nicht so süß mag, aber dem ohne Marmelad dann doch was abgeht, sollte zu Moosbeeren (Cranberries) greifen. So kommt auch ein nicht so Süßer zu einem Wildgericht, das keine Wünsche offen lässt.

Reh und Steinpilz

Diese Steinpilze stammen aus dem Südburgenland, woher genau wird hier nicht verlautbart. Schwammerlplätze werden grundsätzlich nie verraten. Jemand ist in den Wald gegangen und hat sie gesammelt, das muss reichen.

Und als ob das nicht schon genug wäre: dazu gibt es auch noch Steaks vom Reh. Das ist ein ebenbürtiger Begleiter, wobei sich hier die Frage stellt, wer begleitet hier wen! Und weil wir schon bei der Herkunft sind: Das Reh stammt aus dem Waldviertel. Jemand ist in den Wald gegangen und hat es erlegt. Rezepte aus dem Wald. Steinpilz und Reh. Von Natur aus gut. Österreich ist das schönste Land der Welt.

Rehragout mit gebratener Steinpilz-Polenta

Die Wildwochen sind angebrochen und als Auftakt gibt es ein Rehragout, ja wie vorhersehbar ist das denn? Wir präsentieren hier ein extra deftiges Rehragout: mit Schweineschmalz, Selchspeck und viel Zwiebel sowie erdigen Wacholderbeeren. Abgelöscht wird es mit Gin aus London, als ob es keinen Wacholdernen in Österreich gäbe, der hier vermitteln könnte. Dabei hatte ich die Gelegenheit, einen zu besorgen. Dafür gab es gebratene Polenta mit Steinpilzen. Auch in der Sauce sorgten die Steinpilze für Extra-Geschmack. Steinpilze, besonders wenn sie getrocknet sind, haben ja auch so eine Erdverbundenheit.