Bevor sie abmontiert wird.
Eine besondere Wand in einer kleinen Gasse in Wien.
Gschichtln rundum Gustostückln
Bevor sie abmontiert wird.
Eine besondere Wand in einer kleinen Gasse in Wien.
Dicke Rippe, eingelegt in Schmalz, aromatisiert mit feinsten Kräutern, vier Stunden sanft gegart. Dazu Petersilerdäpfeln von den Heurigen, ein Fenchel-Erbsen-Salat mit Bachkresse, Gurken-Sesam-Salat mit Kapuzinerkresse und Fenchelblüten und obendrein, auf speziellen Wunsch, ein Cole Slaw Salat. Frisches Gemüse, feinste Kräuter, bestes Fleisch. Alles zusammen ist einfach nur zum Dahinschmelzen.
Diese Schnittlauchsauce ist eine Abwandlung von Mayonnaise, in manchen Rezepten wird auch Mayonnaise als Grundrezept angegeben. Wie bei der Bozner Sauce wird auch hier hartgekochter Dotter verwendet, aber auch roher Dotter; das übrig gebliebene Eiklar wird nicht verwendet, bei der Bozner Sauce schon. Dafür ist die Wiener Schnittlauchsauce etwas sämiger als die Bozner. Ich kann mich nicht entscheiden, welche mir besser schmeckt.
Damit das Soufflee aufläuft, brauchts Schnee. Auflauf so heißt das Soufflee, das aus der süßen Wiener Küche nicht wegzudenken ist. Reisauflauf um genau zu sein, wenn es nach mir geht. Und dazu eine Wiener Melange.
Gekochtes Schulterscherzel mit Kochsalat und Erbsen, Spinat, Apfelkren und Röstkartoffeln. Zur Abwechslung gibt es einmal Rindfleisch nicht gebraten, sondern gekocht ohne Röstaromen, so wie das in Wien üblich ist.
Seit rund einem Jahr gibt es in Wien Mariahilf ein neues italienisches Lokal, was nicht weiter bemerkenswert wäre, wenn es sich nicht um ein so uriges Lokal handelte, in dem man abseits vom Pizza-Mainstream die originale friulanische Küche kosten kann. Es soll ja Stimmen geben, die der Pizza jegliche Daseinsberechtigung im Kanon der klassischen Speisen Italiens abstreiten. Sicher nicht kann man so etwas von der Hausmannskost behaupten, die uns im Pergola aufgetischt wurde.
Die Einkäufe sind erledigt, die Besorgungen gemacht. Doch bevor es zu Hause mit den Weihnachtsvorbereitungen weitergeht, sind wir auf einen Bummel durch die Christkindlmärkte in der Inneren Stadt gegangen.
Shopping is done, provisions are completed. Before continuing preparations for Christmas at home, we went for a stroll through the Christmas markets in the City of Vienna, Austria.
Die Faella-Nudeln haben tatsächlich einen gleichmäßigeren Biss, im Unterschied zu den industriell Angefertigten, die viel zu schnell getrocknet werden und deshalb innen immer kernig bleiben. Das wahre al dente, konnten wir feststellen, gibt es hier, nachdem wir die Handgefertigten aus Gragnano, der Pasta-Hochburg Italiens, im „Monte Ofelio“ erstanden und sogleich zu Hause zubereitet haben. (Hier geht’s zum Rezept „Spaghettini mit Oliven und Kapern“ am Ende des Artikels.)
Ja wo gibt es denn sowas? Warum nicht gleich Erdbeeren im Winter! Dass es die nicht gibt, erscheint jedem sonnenklar, die gibt es nicht, nicht um diese Jahreszeit, nicht bei uns! Aber mal abgesehen davon, dass es noch nicht Winter ist, so befinden wir uns doch längst in der kalten Jahreszeit. Der trübe November neigt sich dem Ende entgegen, schon bald ist der erste Advent! Und doch, man glaubt es kaum, kann man heute, dem 25. November, noch frische Zucchiniblüten kaufen. Und diese stammen nicht aus Italien, wo die Zucchini das ganze Jahr über gedeiht sondern aus Wien, zumindest die, die wir gesehen haben. Und letzte Woche haben wir welche gekauft! Was wir daraus gemacht haben, ist in diesem Beitrag zu sehen.
Frittierte Zucchiniblüten aus Wien. Gefüllt mit Ziegenfrischkäse und Ziegenschnittkäse („Goaßkäs“) aus dem Waldviertel. Und gewürzt mit Majoran, der direkt von der hauseigenen Terrasse kam.
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