Stets findet Überraschung statt. Da, wo man`s nicht erwartet hat. Dieser Spruch von Wilhelm Busch könnte einem durch den Kopf gegangen sein, als wir bei Eishken Estate geräucherten Aal entdeckten. Ohne zu wissen, was damit anzufangen ist und obwohl wir schon eine lange Liste anderer Meereskostbarkeiten eingekauft hatten, kam der Aal in filetierter Form mit. Im Burgenländischen Kochbuch fanden wir diese Aalsuppe.
Kategorie: Österreich
Faschierte Laibchen mit viel Salat
Anders gesagt Buletten mit Pastinaken-Feldsalat-Salat, Gurkensalat und ein grüner Salat angemacht mit Himbeeressig und Mandelöl. Die Faschierten Laibchen frisch herausgebacken, dazu frischer, knackiger Salat, fein angerichtet. Was will man mehr?
Mein feines Kaki-Karotten-Kraut mit Frankfurter
Knackiges Kraut und knackige Würstel, eine ideale Kombination. Der Mayonnaise-Krautsalat mit Einsprengsel von Karotte und Kaki, das Würstel mit Fleisch nur vom Hahn direkt aus der Steiermark.
Steak mit Melonensalat und Frischkäsedip
Das Steak, 35 Tage gereift, hat eine schöne Maserung und kommt ganz aus der Nähe: aus Weiten im südlichen Waldviertel, Bezirk Melk. Das Gemüse stammt vom Feigenhof/Wien, selbst die Melone und sogar die getrockneten scharfen Chilis.
Schweinsbraten mit Selleriepüree oder Gurkensalat
Schweinsbraten einmal mit Selleriepüree. Und einmal mit Gurken-Dill-Rahmsalat.
Das Bauchfleisch wurde vom Fleischhauer geschröpft. Echt professionell halt. Das Bauchfleisch war 3,5 kg leicht. Das reicht allemal für acht bis zehn Mahlzeiten… oder so…
Huhn, Spargel, Karotten, Kerbel-Dip
Gegrillte Hühnerbrust mit grünem Spargel und Wildspargel, Karotten, Zitronendressing. Dazu ein Kerbel-Frischkäse-Dip. Einfach köstlich. So spielt das Leben. So darf es.
Gründonnerstag
Braune Butter herstellen. 1 fein gehackte Zwiebel in 2 EL brauner Butter goldbraun anrösten. 450 g aufgetauten Spinat einrühren. Ein Achtel Sahne dazu geben. Salzen. Pfeffern. Ein paar Minuten köcheln. 3 zerdrückte Knoblauchzehen, 3 EL Crème fraîche einrühren. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken. Mit Spiegelei und Kartoffelrösti servieren.

Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis
Heiß und kalt. Es ist zwar noch nicht Sommer, aber wir wollten ein Eis essen.
Wenn bei uns noch lange nicht Saison für Rhabarber ist, wächst anderswo schon der Forced Rhubarb, traditionellerweise in Yorkshire, England. Der Anbau von Rhabarber ist eine Wissenschaft für sich. Auch der Mond soll dabei eine Rolle spielen, nämlich beim Kältereiz, den die Pflanze braucht, um auszutreiben. Nach 2 Jahren an der frischen Luft wird er ausgegraben, um ins Treibhaus ohne Licht zu übersiedeln. Dort in der Abgeschiedenheit legt der leuchtend Rosane erst richtig los. Die Dunkelheit gaukelt ihm vor, dass noch lange Winter ist; und dass er noch tief unter der Erde steht, auf dass er sich entwickeln möge, prächtig wie ein Goliath.
Wiener Backhendl mit Erdäpfl-Vogerlsalat
Ein klassisches Backhendl behält seine Knochen, nur die Haut wird entfernt. Es wird in 4 Teile zerlegt und paniert. Auch die Lebern werden paniert.
Dazu ein Vogerl-Salat mit Waldviertler Erdäpfeln, steirischem Kürbiskernöl, Hesperiden-Essig, roten Zwiebeln und Estragon-Senf. Die Schüssel mit einer Knoblauchzehe ausreiben, bevor der Salat hineinkommt.
Wir hatten ein Wildhendl aus dem Waldviertel, Kollmitzdörfl.
Schwammerlsuppe mit Hadnsterz dann Basilikum-Stubenküken
Bei diesem Menü haben wir uns ganz vom Sacherkochbuch leiten lassen. Als Vorspeise gab es eine Suppe, wie sie in Kärnten und auch in der Steiermark gerne zubereitet wird. Pilzsuppe mit einem Sterz aus Buchweizenmehl, dem Heidenmehl, als Einlage.
Als Hauptspeise gab es Stubenküken mit einer Farce aus Basilikum und Sahne, die richtig unter die Haut geht. Höhepunkt des Abends waren aber die Basilikumstangen, die sich auch nach dem Essen äußerster Beliebtheit erfreuten.

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