Zu Ostern als Festmahl kann ich mir das gut vorstellen: Gebratene Koteletts, beträufelt mit Pesto und mit einem feinen Rübchensalat, als Gruß vom Frühling. Man kann es natürlich auch nicht nur zu Ostern essen, vorher oder nachher, wie wir.
Gschichtln rundum Gustostückln
Zu Ostern als Festmahl kann ich mir das gut vorstellen: Gebratene Koteletts, beträufelt mit Pesto und mit einem feinen Rübchensalat, als Gruß vom Frühling. Man kann es natürlich auch nicht nur zu Ostern essen, vorher oder nachher, wie wir.
Braune Butter herstellen. 1 fein gehackte Zwiebel in 2 EL brauner Butter goldbraun anrösten. 450 g aufgetauten Spinat einrühren. Ein Achtel Sahne dazu geben. Salzen. Pfeffern. Ein paar Minuten köcheln. 3 zerdrückte Knoblauchzehen, 3 EL Crème fraîche einrühren. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken. Mit Spiegelei und Kartoffelrösti servieren.

Suppe von der gekochten Rinderbrust mit Schöberl
Gekochte Rinderbrust mit Meerrettichsauce, Rübstiel-Kartoffelstampf und Äpfeln (Rüther „Backe Brust und Bauch“, S. 47)
Cheesecake mit weißer Schokolade und Cranberrykompott (Ottolenghi/Goh „Sweet“, S. 203)









Kings Sylter Kartoffel (Johannes King)
Entrecôte vom Grill mit Basilikum-Pesto und gemischten Pilzen (Samthaube, Goldkäppchen, Limonenseitlinge, Kräuterseitlinge, braunen und normalen Champignons). Dazu Rucola-Salat mit Pinienkernen. Die Pilze nur in brauner Butter anrösten.
Doppelkekse mit Safraneis (Ottolenghi/Goh)
Zserbo





Diese Brandteigkrapfen gehören zum Menü vom Ostermontag dazu. Aber wenn ich das auch noch im Ostermontag-Beitrag veröffentlicht hätte, wäre der zu lang geworden.
Am Ostermontag gab es als Vorspeise ein pochiertes Ei mit getoastetem Bauernbrot, einer Basilikum-Bärlauch-Marinade und Löwenzahn. Das kann ich mir auch sehr gut als Frühstück am Sonntag vorstellen, wenn nicht der Löwenzahn so schwer zu bekommen wäre. Im Rezept: Wie man spielend ein pochiertes Ei macht.
Als Hauptspeise gab es gebratene Lammfilets mit gebackenen Morchelpolenta-Würfeln und Rhabarber-Schalotten-Chutney. Wenn man nicht schon vorher Morchel mochte, spätestens jetzt ist es so weit, dass man ohne Morcheln nicht mehr leben kann, nachdem man das gegessen hat. Die Würfel sehen so ähnlich aus wie gebackener Käse, geschmacklich lassen sie sich nicht damit vergleichen.
Zwiebelsuppe mit Kartoffelespuma, Wachtelei und Trüffel. Gebratene Entenbrust mit Selleriepüree, konfierten Sellerie (Selleriewürfel) und Sellerienester (gebratene dünne Selleriestifte). Alles lässt sich gut vorbereiten. Für die Suppe muss am Feiertag (Ostersonntag) der Espuma aufgeschäumt werden. Für die Hauptspeise haben wir die Entenbrust gebraten und die Sellerie frisch frittiert und dazu Stangenselleriesalat gemacht.
Der Osterschinken stammt aus Mezöberény (dt. Maisbrünn), einer Stadt die zirka 170 km Luftlinie südöstlich von Budapest entfernt ist. Der Osterschinken wurde vom Fleischhacker (dt. Metzger) selbst hergestellt und geräuchert.
Paul Bocuse soll einmal gesagt haben: das Glück wohnt in der Küche. Er dürfte den Spruch „Das Glück dieser Erde befindet sich auf dem Rücken der Pferde“ im Kopf gehabt haben.
Die Vorbereitungen laufen, Geflügelfond köchelt, Gemüsebrühe ebenso. So bleibt uns Zeit, die Menükarten zu schreiben. Und das gibt es am Ostersonntag beziehungsweise am Ostermontag.
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