Sunshine Blogger Award von CoffeeNewsTom

Einige Menschen belächeln diese „Awards“ – nach dem Motto, so viele Nominierungen und kein Preisträger, so ein Unsinn – deshalb erspare ich es mir, andere damit zu belästigen. Von meiner Seite gibt es keine Weiterreichung dieses Awards.  Wenn ich wüsste, dass sich die betreffende Person freuen würde, wäre das etwas Anderes.

Ich habe gezögert, diese Nominierung zu beantworten, ich hatte ja schon zuvor eine Sunshine Nominierung ausgelassen. Ich weiß zwar, man kann damit keinen Blumentopf gewinnen, aber es macht ja auch Spaß die Fragen zu beantworten. Und wenn es Leute gibt, die sich freuen würden, das zu lesen und diesen Eindruck hatte ich bei CoffeeNewsTom, dann mache ich es doch.

Danke, Tom, für die Nominierung! Schaut doch mal bei seiner Seite vorbei, es gibt immer eine interessante Kaffeegeschichte zu lesen! Und hier kommen die Antworten:

Kochsalat mit Erbsen und Lachs

Kochsalat mit Erbsen kennt wahrscheinlich jeder, aber hat ihn schon mal jemand selber gemacht? Und ich meine nicht den aus dem Tiefkühl,  den man in einen Topf gibt, den Herd anmacht und dann darauf wartet, bis er auftaut. Wir wissen nun wie Kochsalat ausschaut, was in Zeiten wie diesen nicht wirklich leicht festzustellen ist. Er ist ja de facto aus der Gemüseabteilung komplett verschwunden und nur mehr – in Ziegelform gepresst, völlig entstellt  – im Tiefkühlregal zu finden. Bei Metro kann man ihn so kaufen, wie er auf dem Feld wächst. Das erdet. Es ist anders, wenn man sein Essen selber zubereitet, von der Pike auf.

Lachssalat mit Pistazien

Wenn man ein ganzes Lachsfilet kauft, gibt es Teile, die unterschiedlich verarbeitet werden sollten. Der große dicke Teil, der Block, das beste Stück sozusagen, wird im Ganzen verarbeitet, so wie hier bei Lachs mit Mandelvinaigrette und Topinambur-Lauch zum Beispiel. Mit den dünnen Teilen kann man Folgendes machen:

Ein Versuch, den Federkohl zu zähmen

Man solle beim Einkauf darauf achten, dass der Federkohl nicht zu groß ist. Große Blätter sind hoffnungslos zäh. So hub das Rezept in der NZZ zu „Federkohl-Birne, Kaki und Baumnüsse an Apfelvinaigrette“ an. Darum gibt es wohl den Federkohl nicht im Ganzen zu kaufen, sondern in kleinen Häppchen, zumindest in dem Supermarkt, den einzigen, den wir kennen, der ihn führt. Bisher habe ich ihn dort nur mit Argwohn betrachtet. Federkohl ist bei uns ja so gut wie unbekannt. Federkohl ist ein Schweizerischer Ausdruck für Grünkohl. Die angekündigte Herausforderung in der NZZ, den Federkohl gaumenfreundlicher zu machen, hatte mich neugierig gemacht. Nun wollte ich wissen, wohin die Bemühungen führen würden, ohne zu ahnen, um was für einen harten Gesellen es sich bei Federkohl handelt.