Tomatensuppe mit Bronzefenchel und Ziegenweichkäse

Die Tomaten sind den Ochsenherztomaten nicht unähnlich: gerippt wie von Muskelsträngen, dunkelrot mit Einfärbungen, die ins Schwarze gehen, wie mit einem schwarzen Schleier umhüllt, daher wohl der Name „Marquise noire“. Die Schwarze Markgräfin kommt aus der Bretagne, aus Plougastel im Départment Finistère, dem äußersten Spitzel vom Spitzel sozusagen, das weit ins Meer hineinragt, wo die See kocht und das Land auf drei Seiten umtobt.

Panierte Hühnerkeulen mit Mandeln

Saftige Oberkeulen und Unterkeulen mit einer Panier aus Mandelmehl und Kräutern, mit geräucherten Mandelstückchen bestreut. Dazu gemischter Salat und Pflaumensenf. Das ist kein Wiener Backhendl. Die Panier geht mehr in Richtung paleo und es ist nicht ausgelöst. Wir haben nur die Keulen vom Huhn verwendet, die Hühnerbrüste wurden am Vortag zu Hühnerspießen verarbeitet.  Der Rest kam in den Suppentopf.

Schweinsbraten mit Selleriepüree oder Gurkensalat

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Schweinsbraten einmal mit Selleriepüree. Und einmal mit Gurken-Dill-Rahmsalat.

Das Bauchfleisch wurde vom Fleischhauer geschröpft. Echt professionell halt. Das Bauchfleisch war 3,5 kg leicht. Das reicht allemal für acht bis zehn Mahlzeiten… oder so…

Lamm mit Pastinaken und Ochsenherztomate

Gebratener Lammrollbraten mit gebratenen Pastinaken, gegrillten Ochsenherztomaten und frischem Kren darüber gerieben. Dazu eine feine Käsesauce.

Das neue Essen. In der Hauptsache Fleisch, aber wenig. Dazu etwas Gemüse. Altes, hiesiges Gemüse wie Pastinaken, keine Kartoffeln. Kren. Kein Brot, keine Nudeln, keine Kohlenhydrate. Von allem wenig. Weniger ist mehr. Und genießen ist Pflicht.

Kaninchen mit Ratatouille

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Paprika und Tomaten für das Ratatouille werden über Nacht in Olivenöl eingelegt, damit sich die Aromen in aller Ruhe entfalten können. Der Kaninchenrücken wird kurz angebraten und dann nochmal, wenn er mit Prosciutto ummantelt ist, damit sich Röstaromen entwickeln können. Man muss das Leben genießen.