Ricotta-Ravioli mit Erbsen und Speck

Das Ausstechen mit dem Raviolistecher kann ich nicht empfehlen, zu mühsam ist die Arbeit, zu langsam geht’s voran. Da er bei diesem Gericht auch noch den Geist aufgegeben hat, werden wir uns für das nächste Mal eine Ausstechtafel  besorgen. Damit geht es sicher schneller.

Guancialini di maiale ai porcini

Schweinebäckchen zart mit Fett durchzogen sind eine Delikatesse, wenn sie lange genug geschmort werden. In diesem Rezept der Römischen Küche werden sie lange geschmort bei mittlerer Hitze, sodass die verschiedenen Aromen sich vereinigen können. Die getrockneten Steinpilze geben ihr Umami frei, so kann alles zu einem einzigartigen Geschmack verschmelzen. Wer will, macht noch ein paar Polentawürfel dazu, um auch den Rest auftunken zu können.

Bistecca con cavolo nero

Dank dem Krautjunker sind wir über dieses Kochbuch gestolpert: „Quinto Quarto” ist 2015 erschienen, es behandelt die Römische Küche und wie der Zufall so spielt, konnten wir italienischen Schwarzkohl erstehen, sodass wir gleich ein Rezept daraus ausprobieren konnten. Cavolo nero con patate, Schwarzkohl mit Kartoffeln. Das erschien uns irgendwie passend als Beilage zum Steak, das wir so dick abgeschnitten haben, dass es gleich für zwei reicht, mindestens. Dazu gibt es selbst gemachten Senf. So können wir hier doch glatt auf die Schnelle ein italienisches Gericht hinzaubern und nennen es der Form halber auf Italienisch: Bistecca con cavolo nero. Ob es das tatsächlich genau so in Italien gibt, kann ich allerdings nicht beschwören.

Fenchel-Birnensalat mit Pecorino

Im Originalrezept von Tanja Grandits wird Süßholz vorgeschrieben. Davon hatten wir keinen zu Hause. Süßholz ist der Ausgangsstoff von Lakritze. Also was kann dem wohl nahe kommen? Wir befanden, Fenchel ist die Antwort. Wenn das mit Süßholz nur halb so gut schmeckt wie mit Fenchel, ist es schon sehr gut.

Limetten-Karottensuppe

Diese Karottensuppe wird abgerundet mit Ingwer und Limettensaft, was einen feinen Geschmack ergibt. Am Foto vermittelt sie den Eindruck, als ob sie kalt wäre. Das liegt wohl an der Garnitur mit der frischen Limette. Sie ist eine Suppe, die ein wohlig warmes Bauchgefühl und zugleich ein Gefühl der Leichtigkeit auslöst. Das ist eine interessante Kombination. Das Lieblingsrezept einer netten Kollegin der Küchenfee.

Zucchiniblüten im Winter

Ja wo gibt es denn sowas? Warum nicht gleich Erdbeeren im Winter! Dass es die nicht gibt, erscheint jedem sonnenklar, die gibt es nicht, nicht um diese Jahreszeit, nicht bei uns! Aber mal abgesehen davon, dass es noch nicht Winter ist, so befinden wir uns doch längst in der kalten Jahreszeit. Der trübe November neigt sich dem Ende entgegen, schon bald ist der erste Advent! Und doch, man glaubt es kaum, kann man heute, dem 25. November, noch frische Zucchiniblüten kaufen. Und diese stammen nicht aus Italien, wo die Zucchini das ganze Jahr über gedeiht sondern aus Wien, zumindest die, die wir gesehen haben. Und letzte Woche haben wir welche gekauft! Was wir daraus gemacht haben, ist in diesem Beitrag zu sehen.