Zu den fleischigen, fruchtigen Feigen passt sehr gut Geräuchertes, sei es Speck oder Olivenöl. Ja auch Olivenöl kommt in geräucherter Form vor, wenn man lange genug danach sucht, wird man fündig. Oder man hat das Glück, dass es einem über den Weg läuft, so wie uns das geschah im Himmelreich, wo sonst, genauer gesagt beim Bio-Feigenhof in Simmering.
Kategorie: Backen
Gebackene Mini-Melanzani
Melanzani so groß wie Eier, paniert dazu ein paar Scheiben von Tomaten der Sorte Marquise noire. Aus groß mach klein, aus klein mach groß.
Knusper-Spargel mit Hühnerbrust und Feigenchutney
Feine grüne Spargelstangen mit Speckscheiben ummantelt werden im Backrohr gebraten, bis die Spargelspitzen knusprig sind!
Panierte Hühnerkeulen mit Mandeln
Saftige Oberkeulen und Unterkeulen mit einer Panier aus Mandelmehl und Kräutern, mit geräucherten Mandelstückchen bestreut. Dazu gemischter Salat und Pflaumensenf. Das ist kein Wiener Backhendl. Die Panier geht mehr in Richtung paleo und es ist nicht ausgelöst. Wir haben nur die Keulen vom Huhn verwendet, die Hühnerbrüste wurden am Vortag zu Hühnerspießen verarbeitet. Der Rest kam in den Suppentopf.
Hühnerschnitzel mit Spargel und Karfiolpüree
paniert und getrüffelt, Schnitzel von der Oberkeule, grüner und weißer Spargel, Karfiol mit Frischkäse zum Püree. Essen kann so einfach sein… und saugut.
Geflügelpastete mit Pistazien, Birnen und Ingwer
In Alain Ducasses Buch über die Küche der Könige in Versailles findet sich auch ein Rezept für eine „Pastete in der Kruste“ (Paté en croûte) von Arnaud Nicolas. Dieser führt ein Restaurant in der Nähe des Eiffelturms. Er ist spezialisiert auf Pastetiges mit Fleisch, wie ein kurzer Blick auf seine Homepage verrät. Arnaud Nicolas nennt seine Produkte „charcuteries cuisinées“, etwa: Fleischwaren aus der Küche. Sehr treffend erscheint mir sein Credo, mit der Patisserie konkurrenzieren zu wollen, um die Fleisch- und Wurstwaren zu restylen („rivaliser avec la pâtisserie pour relooker (sic!) la charcuterie“). Und tatsächlich, wenn man das Beispiel auf seiner Seite anschaut, fühlt man sich erinnert an die feinen Produkte, die man aus der Konditorei kennt. Wir sind weit davon entfernt, uns mit Arnaud Nicolas messen zu können. Wir haben es nach unserer Facon gemacht.
Geflügel-Pastete im Teigmantel
Im Mürbeteig, mit Schwarzhuhn, Ente, Iberico, Perlhuhn und Steinchampignons, Entenleber. Dazu verschiedenes, zart gedünstetes Gemüse.
Mangoldsalat mit Ziegencamembert-Ecken
Mangold, Cherry-Tomaten, Ziegencamembert, Ziegenfrischkäse, Pinienkerne, Oliven, Thymian, Rosmarin, Bohnenkraut.

Mangoldsalat: Mangold in sehr feine Streifen schneiden. Mit gehacktem Thymian, Rosmarin, Bohnenkraut, Olivenöl, Salz, geriebenem Parmesan, gerösteten Pinienkernen nach Geschmack gut zusammenrühren. Grüne und schwarze Oliven dazu geben, eine Viertelstunde ziehen lassen. Cherry-Tomaten halbieren. Ziegencamembert-Ecken: Ziegencamembert in kleine Dreiecke schneiden, mit Johannesbrotmehl, Eier, Maisbrösel panieren, in Öl knusprig ausbacken. Anrichten: Mangoldsalat auf dem Teller platzieren, Ziegenfrischkäse in der Mitte legen, Ziegencamembert-Ecken auf dem Salat verteilen, mit Olivenöl beträufeln. Mit Rosmarinblüten garnieren.



Eierschwammerl-Polenta mit Rhabarber-Chutney
Erinnert geschmacklich an überbackene Champignons, die weiche Konsistenz der Polenta erinnert an Sphären der Molekularküche. Dazu der säuerliche Rhabarber, vertrautes Bekanntes und neues Ungewohntes vermischen sich. Mit Rhabarber-Frisée-Salat.
Wiener Backhendl mit Erdäpfl-Vogerlsalat
Ein klassisches Backhendl behält seine Knochen, nur die Haut wird entfernt. Es wird in 4 Teile zerlegt und paniert. Auch die Lebern werden paniert.
Dazu ein Vogerl-Salat mit Waldviertler Erdäpfeln, steirischem Kürbiskernöl, Hesperiden-Essig, roten Zwiebeln und Estragon-Senf. Die Schüssel mit einer Knoblauchzehe ausreiben, bevor der Salat hineinkommt.
Wir hatten ein Wildhendl aus dem Waldviertel, Kollmitzdörfl.

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