Sardinen mit gegrillten Romanasalatherzen und Estragon-Jus

Von Alain Ducasse und Romain Meder als Amuse-Bouche kreiert, aber bei uns zur Hauptspeise vergrößert. Aus dem neuen Kochbuch „Naturalité“ in dem Alain Ducasse Menschen vorstellt, die – im Takt der Natur mit ihr verbunden – in der etwas anderen Ernährungskette tätig sind. Dazu werden ihre Regionen und ihre Rezepte präsentiert. Das Buch ist gar nicht so neu, es ist schon 2015 erschienen, nur ich habe es erst jetzt entdeckt.

Riesling Verjus

Normalerweise ist ein Verjus ja eine ziemlich saure Angelegenheit. Aber dieser hier aus der Saar-Region ist es nicht! Das hat wohl mit den Kräutern zu tun, die da dabei sind. Wir trinken diesen sortenreinen Verjus vom Riesling verdünnt mit Mineralwasser. Zufällig haben wir ihn entdeckt bei Ammersin, als wir auf der Suche nach Verjus waren. Für uns ist das der Sommertrunk 2017.

Süßsaures Kaninchen mit Spinat und Kräuterbrot

Manchmal bedarf es nicht viel mehr, als in der Mittelmeerküche Alain Ducasses zu blättern und eines Kaninchens, das wir für die Paella gestern gebraucht haben. Und schon hat es einen in die Toskana verschlagen.

Paella nach der Art von Valencia

Bei diesem Gericht kam zum ersten Mal die neue Paella-Pfanne zum Einsatz, unsere jüngste Errungenschaft aus dem Bereich Kupfer. Diese Paella-Pfanne ist bei unserem Besuch beim Rist letzte Woche mit uns mitgekommen. Man wird sich ja noch ein kleines Andenken von einem schönen Geschäft mitnehmen dürfen, oder?

Katalanische Fischsuppe

Wie in einem Fischerdorf an der spanischen Küste, am verwitterten, vom Salz angegriffenen Tisch, in einer niedrigen Hütte eines Fischers, direkt am Strand, der Sand voller Miesmuscheln. Es riecht nach Fisch, kein Entkommen, überall Fisch. Eine Suppe mit dem Geschmack nach Meeresfisch, intensiver als man es gewohnt ist.

Wasserspinatsalat mit Tofu und Salzfingern

Ob das ein thailändischer Salat ist? Jedenfalls kommt thailändischer Wasserspinat darin vor. Und seidenweicher traditioneller Tofu ebenfalls. Beides aus dem Asia Shop. Die Salzigen Finger („Salty Fingers“) sind  Salzpflanzen, eine Art Queller, der in tropischen Gebieten Amerikas und Asiens wächst.

Bratwürste und Champignons

Original Butifarra, also spanische Bratwürste, haben wir nicht bekommen. Aber Italienische: Salsiccia Piccante und Salsiccia Classica. Währenddem sie den Gästen Außergewöhnliches kochten und servierten, bekam die Familie, so nannte Ferran Adrià die Mitarbeiter im “elBulli“-Restaurant, Einfaches und Schnelles zu Mittag. Und wir auch.

Schwertfisch und Zwiebel

Weißer Schwertfisch, sommerlich, mit Mehl, leicht bekleidet, kurz gebraten, weiße Zwiebel zart, dahin geschmolzen, ein Fest der süßlichen Röstaromen. Verschmelzen miteinander. Oh, Du süße Maillard-Reaktion!

Wasserspinat, leicht scharf, kühlt die erhitzten Gemüter. Erfrischend der fruchtige Tomatinensalat in saurem Gewand.

Salat mit Austern, Dashigelee und gerösteten Tomaten

Ja, jetzt fange ich mit Austern auch noch an. Die Küchenfee verweigerte die Austern. Deshalb gab es auch einen anderen Teller mit Jakobsmuscheln. Dabei hatten wir sogar „Gillardeau“ Nr. 4, dem Rolls Royce unter den Austern, laut Falstaff.

Himbeereis, Sauerkirscheneis, Marilleneis

Ein Eisbecher mit Himbeereis, Sauerkirscheneis und Marilleneis. Alles selbst gemacht, denn bei uns steht in der Küche neuerdings eine Eismaschine mit Kompressor. Eis aus dem Geschäft hat den Nachteil, dass es nie da ist, wenn man es gerade braucht. Außerdem ist in dem gekauften Eis Zucker drin.