Heute haben wir frischen Mangold aus Italien bekommen, in Demeter-Qualität; und haben ihn sogleich verarbeitet. Reicht das schon, um Gastrokritiker zu werden? Siebeck erklärt das so: Man solle „zwei Jahre lang in allen Spitzenrestaurants Europas essen. Wenn man dann immer noch Appetit auf Bratkartoffeln hat, noch einmal von vorn anfangen.“ (aus Siebeck „Ohne Reue und Rezept“, S. 188). Uns hat der Mangold vorzüglich geschmeckt, aber wir sind noch nicht reif für den Gastrokritiker: ich fürchte, Bratkartoffeln mit Mangold würden uns immer noch taugen…… Dann müssen wir halt weiter Gourmetküche essen!
Mangold gibt es gedünstet zum Fisch vor allem in Kroatien. Als wir zum ersten Mal erfuhren, daß Mangold auch roh eßbar ist – es war in einem der umfangreichen Bücher von Alain Ducasse – kam uns das seltsam vor. Heutzutage erscheint uns das als eine Selbstverständlichkeit und so gibt es den frischen Mangold, roh, mit gebratenem Halloumi mit Pecorino.
MANGOLD REZEPT Mangold in Streifen schneiden, salzen, mit gehacktem Thymian, Rosmarin und Petersilie, sowie Olivenöl und gerösteten Pinienkerne vermischen.
Rosé ist das keiner! Sondern eine Mischung aus selbstgemachtem Sodawasser, das perlt ganz fein – moussiert nur ein bisserl! Und Traubensaft von der Kräutertraube aus Pamhagen. Schmeckt ausgezeichnet! Und so gelingt’s: man darf nur ganz wenig vom Traubensaft nehmen!
Zucchini-Bandnudeln mit Pesto, getrocknete Tomaten und Mozzarella
Geschmacklich rund, der zerflossene Mozzarella mit dem Pinienkern-Pesto und den Zucchini-Streifen, vermischt mit den getrockneten Tomaten, es fehlt einem an nichts. So kann man den Tag ausklingen lassen. Weitere Rezepte nach unserem neuen Kochbuch „Abnehmen mit Kohlenhydraten“ von Daniela Kielkowski und Bettina Matthaei.
400 ml Wasser! Puh, da bin ich neugierig, was daraus wird!
Die Küchenfee angesichts der Menge an Wasser, die für die Haferflocken zum Frühstück notwendig erschienen.
Aber was zu viel ist, ist zu viel. Wir haben uns um eine Hausnummer vertan, das heißt genau genommen, habe ich mich vertan bei der Berechnung, welcher Typ sie ist, nach der Harris-Benedict-Formel. Die Hofköchin hat es nachgerechnet. Nun, der Hunger war jedenfalls gestillt.
Wir kannten die Harris-Benedict-Formel bislang noch nicht, nur den BMI (Body-Mass-Index). Der hilft einem, um zu wissen, ob man fett ist, was man eigentlich schon vorher erahnt hat. Die Harris-Benedict-Formel hingegen berechnet den Grundumsatz an Kalorien, also im Ruhezustand, den man verbraucht. Auf dieser Formel beruhen die Rezepte im „Abnehmen mit Kohlenhydraten“-Buch. Diese Gerichte werden sodann in kluger Reihenfolge verspeist, um die hartnäckige Fettspeicherung des Menschen zu knacken.
Grundumsatz für Männer = 66,5 + 13,7 * Gewicht in kg + 5,0 * Größe in cm – 6,8 * Alter in Jahren
Grundumsatz für Frauen = 655 + 9,6 * Gewicht in kg + 1,8 * Größe in cm – 4,7 * Alter in Jahren
Parmesankartoffel mit Wildschweinfilet und Pinienkerne mit Rosmarin und Brokkoli (Mittagessen)
Zucchini-Bandnudeln mit Pesto, getrocknete Tomaten und Mozzarella (Abendessen)
Rezepte von Bettina Matthaei aus dem Buch „Abnehmen mit Kohlenhydraten“.
Natürlich kann man getrocknete Tomaten kaufen. Jedoch man bringt sich um den Geruch, der durch das Haus strömt, wenn man die Tomaten selbst im Ofen trocknet, mit Olivenöl und einem kleinen Stück Knoblauch obendrauf. Und gehacktem Thymian und Rosmarin. Dieser Geruch steigt einem in die Nase, und regt Geist und Gemüt an. Nur durch diesen Geruch, man hat noch nichts gegessen, umfaßt einen eine Glückseligkeit… man fühlt sich wohl ums Herz wie im Paradies. So kommt noch etwas hinzu, das unser Wohlbefinden steigert, über die gesunde Ernährung hinaus, etwas nicht Berechenbares, eine Komponente, die ausschlaggebend ist, jenseits aller Ernährungsberatung.
Dieser Blogbeitrag wurde KI-technikfrei hergestellt.
Wie gut hat das geschmeckt! Deshalb kommt hier das Rezept. diese Ausgewogenheit. Rhabarber ist leicht säuerlich und etwas herb. die Brunnenkresse schmeckt deutlich bitter und etwas pfefferig, die Himbeeren sind süß und säuerlich und die Pinienkerne sind nußig süß, herrlich, einfach herrlich! Ein Höhepunkt der kulinarischen Moderne! Unnachahmlich!
Rhabarber schälen, und in große Stücke schneiden, Apfelsaft in einem kleinen Topf aufkochen, Rhabarber hineingeben und 1 bis 2 Min. kurz garen, den Rhabarber herausheben und auf die Seite stellen zum Auskühlen. D r e s s i n g Apfelsaft einköcheln bis etwa 2 EL übrigbleiben. Vom Herd nehmen. Mit Dijonsenf , Agavendicksaft, Salz und Olivenöl kräftig verrühren. Brunnenkresse abzupfen. Basilikum und Kerbel abzupfen, Salat auf dem Teller anrichten. Rhabarberstücke und Himbeeren darauflegen, mit gerösteten Pinienkernen bestreuen und mit dem Dressing reichlich beträufeln.
Fast hätte ich ihn übersehen, weil der Strunk aus der Ferne aussieht wie Rhabarberstangen. Aber die Saison für Rhabarber neigt sich dem Ende zu und der Mangold kommt wieder an die Reihe.
Mangold wird meist gedämpft, wir aber essen ihn roh. Dafür muss er absolut frisch sein. Er wird in feine Streifen geschnitten und mit Mittelmeerkräutern vermischt. Dazu passt ein Stück Thunfisch, außen gegrillt, innen noch roh. Mangold & Thunfisch: bei beiden wird absolute Frische bevorzugt. Dann lassen sie sich am besten genießen. Mangold & Thunfisch: Was will man mehr.
Paprika und Tomaten für das Ratatouille werden über Nacht in Olivenöl eingelegt, damit sich die Aromen in aller Ruhe entfalten können. Der Kaninchenrücken wird kurz angebraten und dann nochmal, wenn er mit Prosciutto ummantelt ist, damit sich Röstaromen entwickeln können. Man muss das Leben genießen.
Die Linsensuppe besteht neben Linsen aus Tomaten, Curry und Chili und ist etwas scharf. Sie wird mit gebratenen Garnelen serviert. Darauf folgt ein gebratenes Lachsfilet mit einem Pinienkernen-Salsa und zum Abschluss gibt es Schokolade. Ein Menü, wie wir es mögen.
Feine Pifferlinge und Pinienkerne, geröstet und gebraten in einer Marinade, die auf der Grundlage von Kerbel beruht. Laut ursprünglichem Rezept soll man Waldkerbel nehmen, der nicht so süß schmeckt wie der normale Gartenkerbel, dafür aber würziger ist, so steht es im Wildpflanzenbuch. Nun, den hatten wir nicht. Dafür gab es als Ausgleich eine Fleischbeilage. Ich glaube, damit kann ich leben.
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