Tagliatelle Carbonara

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Wer mit dem Kochen gerade erst anfängt, kommt daran fast nicht vorbei: an den italienischen Nudeln mit der berühmten Carbonara-Sauce. Weil es schnell geht, sie einfach zu machen sind und rasend gut schmeckt. Dabei sind ein paar Dinge zu beachten, damit es gelingt. Aller Anfang ist leicht, besonders wenn man ein Rezept hat.

Graupen nach der Art der Hirten

Mit Eiergraupen, Speck und Paprika und einer Paprikawurst, der Kolbász, mit anderen Worten, mit allem, was die Puszta so zu bieten hat. Man erkennt schon, es kann sich nur um ein ungarisches Gericht handeln: Graupen nach der Art der Hirten, folgerichtig nennt es sich auf Ungarisch Pásztortarhonya, denn der Pastor ist der Hirte.

Ricotta-Ravioli mit Erbsen und Speck

Das Ausstechen mit dem Raviolistecher kann ich nicht empfehlen, zu mühsam ist die Arbeit, zu langsam geht’s voran. Da er bei diesem Gericht auch noch den Geist aufgegeben hat, werden wir uns für das nächste Mal eine Ausstechtafel  besorgen. Damit geht es sicher schneller.

Kalte Pesto-Nudelsalate

Inspiriert vom österreichischen Pestomacher Stefan Grossauer, der die Fähigkeit besitzt, die edelsten Pestos, die die Welt gesehen hat, in seiner Werkstatt am Kamp herzustellen und da es ganz einfach so heiß war, beschlossen wir, dass uns ein kalter Pesto-Nudelsalat am Abend zur Erfrischung gereichen soll. Damit die Auswahl nicht so leicht fällt, gab es gleich drei Salate mit verschiedenen Pestos: einmal mit Chili, dann mit Kraut-Speck und noch einen dritten mit Kürbiskern.
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Pfifferling-Salat

Eierschwammerl, Frisee, Rucola, Kirschtomaten, Schafskäse, geröstete Cashewnüsse, gebratener Speck, Spiegelei. Und Felsenschnittlauch (Rock Chives): das sind die Halme in der Tasse, auf denen etwas hängt, das so aussieht wie kleine schwarze Kugerln.  Mit einer Rotweinessigmarinade. Petersilie, darüber streuen. Über das Ei etwas Paprikapulver. Und das war es schon. Kalte Küche. Als Begleitung Zitronenlimo. Es ist Hochsommer.

Spargelkürbiseintopf (Tökfőzelék)

Eingekochter Kürbis mit Dille nach einem alten ungarischen Rezept. Dieses Gericht gefällt durch seine Einfachheit. Dadurch eignet es sich als Beilage für andere ungarische Gerichte wie Pörkölt. Man kann aber auch gebratenen Speck und Schinken dazu geben.

Leberkirschen

Für Leute, die gerne Kirschen mögen, kommt hier ein Gericht aus dem NOPI-Buch, das wir schon lange im Auge hatten. Wir waren gespannt, wie die eigenwillige Kombination aus Hähnchenleber und Kirschen wohl schmecken würde. Und jetzt endlich ist es so weit: die Kirschenzeit ist angebrochen, es gibt Kirschen! Zum NOPI kehren wir immer wieder gerne zurück, weil es eines der besten Kochbücher ist.