Kalte Seezunge im Chili-Ponzu-Dressing mit gebratenem Brokkoli, gebratenem Reis und Knoblauch-Mayonnaise. Als Getränk grüner Eistee. Die Seezunge wird kalt und roh genossen, so muss es sein, der volle Fischgeschmack. Dass hier nur der beste und frischeste Fisch erlaubt ist, versteht sich von selbst. Im Kontrast dazu steht der Brokkoli, der schon etwas angebraten ist, dann der Reis, der schon sehr angebraten ist. Doch dann kommen noch die Schalotten, die, auf der Schnittfläche angebrannt, schwarz sind. Gegensätze ziehen sich an. Gegen diese geballte Geschmacksladung kann nur eine Sauce, die kräftig im Geschmack ist wie eine Knoblauch-Mayonnaise, ankommen. Und nur ein Eistee, verstärkt mit Ingwer, als Getränk kann da mithalten.
Kategorie: Fotografie
Skrei und Chorizo
Gebratener Skrei und Chorizo auf einem Granatapfel-Petersilienbett mit Pastinakenpüree. Granatapfel-Getränk. Nördlich und südlich. Norsk og sørlig. Von Januar bis Ostern.
Ein japanischer Abend
Yakitori mit Wasserspinat-Miso-Sesam Salat, Tomaten-Ceviche, Sakura-Salat. Dazu eine Teriyaki-Sauce . Yakitori: Hühnerkeulen, Hühnermägen, Hühnerflügel, Hühnerherz, Hühnerleber.
Thunfisch in der Sesamkruste
Außen gebraten und innen noch ganz roh. Dazu ein Avocado-Mango-Salat. Japan on my mind. Kaum bzw. keine Gewürze für den puren Geschmack und alles frisch zubereitet natürlich, alles puristisch, japanisch halt. Es gibt ja noch ein paar andere Archipele im Pazifik, nicht nur die Japanischen, auf denen roher Fisch hoch im Kurs steht. Aber bei Thunfisch und Sesam denkt man unweigerlich an Japan.
Drei kleine Salate zum Mitnehmen
Ein Fischcurry-Salat mit unserem Lieblingscurry, dem Jaipur. Ein knackiger Radieschen-Fenchelsalat mit geräucherter Forelle. Und ein Waldorf-Salat. Die Salate für die Woche, urlaubsbedingt sind es nur drei.
Frühlingsboten-Spargel
Spargel mit Ei-Senf-Sauce und Ei-Kapernsalat. Zugegeben, wir haben ein bisschen geschummelt, hiesigen frischen Spargel gibt es noch keinen. Dieser Frühlingsbote kommt von weit her. Aber trotzdem, die Richtung stimmt. Der Frühling naht!
Fünf kleine Salate zum Mitnehmen
Das Angebot in Firmenkantinen ist ja oft bemerkenswert unoriginell, vor allem was Salat betrifft. Und wenn es dann auch noch gesund und gut schmecken soll, steigen die meisten sowieso komplett aus. Ob zum Mitnehmen in die Arbeit, auf den Tennisplatz oder einfach für zu Hause, wir präsentieren: Von Montag bis Freitag jeden Tag einen anderen Salat. Fünf Salate für die Woche! Kochen tut man die am besten alle auf ein Mal, gleichzeitig, etwa am Wochenende davor. Das geht schon, weil die Herstellung aller Salate dem selben einfachen Prinzip folgt. Zuerst die Grundzutat einweichen, meist eine Hülsenfrucht oder sonst etwas Getrocknetes, dann mit anderen Zutaten vermischen, fertig. Kalt serviert und kalt genossen.
Hühnerfaschiertes mit Zucchini und Melanzani
Faschierte Laibchen aus Hühnerfleisch, mit frittierten Melanzaniwürfeln, obenauf frittierte Zucchinistreifen, in Tomatensauce.
Kleine Topfenstrudelhütchen
Das sind die Hüte der Erinnerung, denn wer trägt heutzutage noch solche Hüte? Solche Hüte hat man nicht, außer man isst sie. Nicht einmal der verrückte Hutmacher trägt solch einen.
Gebratener Kabeljau Polenta Kräuter Beeren
Kabeljaurücken m. H.
Feiner Maisgrieß
Limettensaft und –schale
Himbeeren Heidelbeeren Gartenkräuter
Gekocht nach dem Original Sacher Kochbuch, 2018, welches wir direkt im Hotel Sacher gekauft haben, als wir dort waren vor einer Woche, wie hier nachzulesen ist: Ein Kurzbesuch im Hotel Sacher. Dieses ist das erste Rezept, das wir daraus machen.
Cremige Polenta
Laut dem Sacher-Kochbuch soll man weiße Polenta nehmen, die gab es aber nicht in Haushaltsmengen, bei Metro nur im 1,5 kg Pack und das war uns dann doch etwas zu viel, man braucht für dieses Rezept gerade mal 100 g. Gelben Maisgrieß gibt es dagegen in jedem besseren Supermarkt in der handlichen Halbkilopackung. Vermutlich geht es eh nur um das Optische, von der weißen Polenta hebt sich der Limettenabrieb deutlich besser ab als von der Gelben, die wird im Kochbuch auch als Alternative vorgeschlagen.
Sacher-Lieferant
Eishken Estate liefert den Fisch für das Hotel Sacher, wie im Kochbuch nachzulesen ist. Da hat das Hotel Sacher eine gute Wahl getroffen, auch wir beziehen unseren Fisch von genau dort, da haben wir etwas gemeinsam. Wir sind auch sehr oft am Großgrünmarkt in Inzersdorf, aber nicht um 3 Uhr in der Früh. Neidisch können wir nur werden, weil wir noch nie in der Fischzucht in Radlberg waren, so wie Dominik Stolzer. Der ist Chefkoch im Sacher und gemeinsam mit Michael Klein, dem Patissier vom Sacher, verantwortlich für die besten Rezepte im Buch.
Sehr schön sind die Flusskrebse in Radlberg anzusehen, die im Sacher-Kochbuch abgebildet sind. Aber auch wir haben schon mal mit Flusskrebsen gekocht, die aus diesen geheimnisvollen Seen und Flüssen stammen, siehe hier, Seezunge mit Flusskrebsen und Sauce Nantua.
Hecht oder Kabeljau, das ist die Frage?
Der Hecht, der für dieses Rezept gedacht ist, war gerade nicht verfügbar, als wir bei Eishken waren und wurde durch Kabeljau ersetzt, allerdings ziemlich leichten Herzens. Der Kabeljau von Eishken Estate ist extrem fleischig, und in der schonenenden Art, wie er im Sacher-Kochbuch geraten zu braten wird, ein Genuss. Kabeljau ist als mögliche Variante im Sacher-Kochbuch angegeben.




Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.