Thunfisch mit süßsaurem Paprikagemüse und lauwarmem Zucchini-Tomaten-Salat.
Ich kann jeden Tag Fisch essen. Dafür braucht man nur ein dickes Stück Thunfisch und ein bisschen Gemüse als Beilage.
Gschichtln rundum Gustostückln
Thunfisch mit süßsaurem Paprikagemüse und lauwarmem Zucchini-Tomaten-Salat.
Ich kann jeden Tag Fisch essen. Dafür braucht man nur ein dickes Stück Thunfisch und ein bisschen Gemüse als Beilage.
Rochenflügel mit feiner Sardellenbutter mit Tomatenstücken und Mini-Spargel.
Majestätisch gleitet er über den Meeresboden, erhaben ist seine gleichmäßige Rhomben-Statur. Ein schöner Fisch! Nicht zu vergleichen etwa mit einem Knurrhahn. Doch was den Fischgenießer am meisten beeindruckt, das ist sein Geschmack.
Den Fisch möglichst frisch zu verarbeiten, um das geht es. Ansonsten verlöre er schnell an Geschmack und Saftigkeit. Schon am frühen Morgen, um es den Fischern gleich zu tun, fanden wir uns bei Eishken Estate am Großgrünmarkt in Wien ein. Es war sieben Uhr morgens, mit Gilles Jégo konnten wir damit natürlich nicht mithalten. Der Großhändler für Fisch in der Bretagne steht schon zwischen ein und zwei Uhr in der Früh auf, um die Fischmärkte abzufahren. „Tous les plus beaux poissons, en provenance des meilleurs pêcheurs“, das ist sein Credo.
Von Alain Ducasse und Romain Meder als Amuse-Bouche kreiert, aber bei uns zur Hauptspeise vergrößert. Aus dem neuen Kochbuch „Naturalité“ in dem Alain Ducasse Menschen vorstellt, die – im Takt der Natur mit ihr verbunden – in der etwas anderen Ernährungskette tätig sind. Dazu werden ihre Regionen und ihre Rezepte präsentiert. Das Buch ist gar nicht so neu, es ist schon 2015 erschienen, nur ich habe es erst jetzt entdeckt.
Normalerweise ist ein Verjus ja eine ziemlich saure Angelegenheit. Aber dieser hier aus der Saar-Region ist es nicht! Das hat wohl mit den Kräutern zu tun, die da dabei sind. Wir trinken diesen sortenreinen Verjus vom Riesling verdünnt mit Mineralwasser. Zufällig haben wir ihn entdeckt bei Ammersin, als wir auf der Suche nach Verjus waren. Für uns ist das der Sommertrunk 2017.
Manchmal bedarf es nicht viel mehr, als in der Mittelmeerküche Alain Ducasses zu blättern und eines Kaninchens, das wir für die Paella gestern gebraucht haben. Und schon hat es einen in die Toskana verschlagen.
Bei diesem Gericht kam zum ersten Mal die neue Paella-Pfanne zum Einsatz, unsere jüngste Errungenschaft aus dem Bereich Kupfer. Diese Paella-Pfanne ist bei unserem Besuch beim Rist letzte Woche mit uns mitgekommen. Man wird sich ja noch ein kleines Andenken von einem schönen Geschäft mitnehmen dürfen, oder?
Wie in einem Fischerdorf an der spanischen Küste, am verwitterten, vom Salz angegriffenen Tisch, in einer niedrigen Hütte eines Fischers, direkt am Strand, der Sand voller Miesmuscheln. Es riecht nach Fisch, kein Entkommen, überall Fisch. Eine Suppe mit dem Geschmack nach Meeresfisch, intensiver als man es gewohnt ist.
Ob das ein thailändischer Salat ist? Jedenfalls kommt thailändischer Wasserspinat darin vor. Und seidenweicher traditioneller Tofu ebenfalls. Beides aus dem Asia Shop. Die Salzigen Finger („Salty Fingers“) sind Salzpflanzen, eine Art Queller, der in tropischen Gebieten Amerikas und Asiens wächst.
Original Butifarra, also spanische Bratwürste, haben wir nicht bekommen. Aber Italienische: Salsiccia Piccante und Salsiccia Classica. Währenddem sie den Gästen Außergewöhnliches kochten und servierten, bekam die Familie, so nannte Ferran Adrià die Mitarbeiter im “elBulli“-Restaurant, Einfaches und Schnelles zu Mittag. Und wir auch.
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