Die Sauce Nantua ist eine Spezialität aus Nantua, einem kleinen französischen Städtchen, an der Grenze zur Schweiz bei Genf, 91 km von Lyon entfernt. Durch diese Sauce hat es überregionale Berühmtheit erlangt. Denn diese Sauce lässt wie keine andere Sauce den Geschmack von Flusskrebsen voll zur Geltung kommen. Es war einmal vor langer Zeit, da fand man kleine Krebse an Bächen entlang oder an den Ufern von Flüssen in rauen Mengen. Man konnte sie einsammeln und ein Essen daraus machen, das man sich leisten konnte. Die Sauce Nantua kam damals in der Lyoner Gegend als Begleitung der Quenelles auf den Familientisch. Quenelles mit Sauce Nantua war auf keiner Speisekarte eines Restaurants zu finden, es war einfach nur ein Essen nach Hausmannsart. Heutzutage muss man weit fahren, um zu solch einem Genuss zu kommen. Wobei bei uns in Österreich hat man sowas sowieso nicht gekannt, weder heute noch früher. Bei uns sind Eiernockerl auf den Tisch gekommen. Die sind so ähnlich wie Quinelles nur halt ohne Geschmack nach Fisch. In diesem Rezept, das wir hier im Beitrag vorstellen, wird die Sauce Nantua mit Spinat und einem feinen Speisefisch, der Seezunge, gemacht.
Kategorie: Rezept
Frittierte Sardinen
Dazu Olivenbrot mit Olivenöl beträufelt. Wenn der Sommer eingekehrt ist und die Sonnenwende sich anschickt, einzutreten, ist es Zeit für etwas mediterranes Flair. Frittierte Sardinen, direkt wie sie aus dem Meer kommen, wie Gott sie schuf, gesäubert und in Mehl gewendet. Und anschließend frittiert. Dazu wird Weißbrot serviert, am besten mit kleinen Stücken von Oliven darin, das man mit Olivenöl beträufelt. Frittierte Sardinen im Ganzen und Weißbrot. Einfach und genial. Mehr braucht es nicht, um einen Sommertag zu beschließen.
Grüner Spargel mit Sauce Mousseline
Grüner Spargel mit einer leichten Sahnesauce, ein Hauch von Spargel und ein Hauch von Sauce: für luftige Sommerabende bestens geeignet. Dazu frischfruchtigen Weißwein, zum Beispiel einen Sauvignon Blanc.
Hähnchen in der Gemüsepfanne
Dieses Hähnchen hatten wir ursprünglich für das Wochenende vorgesehen. Aber es kam uns die Steinpilzpfanne dazwischen. Das Maishähnchen mit Zitrone war schon gegrillt und so haben wir am nächsten Tag umdisponiert und es kurzerhand zum Hähnchen mit Gemüsepfanne erklärt. Und deshalb sieht das Hähnchen am Zutatenbild so zerknittert aus.
Pfeffersteak
Lange waren wir nicht beim Fleischhauer. Doch wenn die Tage lang und die Nächte lau werden, dann ist die Zeit gekommen für ein gutes Pfeffersteak mit einem kräftigen Rotwein.
Steinpilze aus der Pfanne
Gebratene Steinpilze mit Petersilie und Knoblauch wie im „Allard“ in Paris. Als Beilage ein Eiweißbrot dazu. Wenn es heiß ist, das ideale Gericht. Es geht schnell und man kommt dabei nicht ins Schwitzen. Alles was man braucht, ist eine Pfanne. Zutaten braucht man natürlich auch. Außer den bisher schon Erwähnten Olivenöl und Butter, Thymian, Weißwein, Geflügelfond, Salz und Pfeffer.
Spargelkürbiseintopf (Tökfőzelék)
Eingekochter Kürbis mit Dille nach einem alten ungarischen Rezept. Dieses Gericht gefällt durch seine Einfachheit. Dadurch eignet es sich als Beilage für andere ungarische Gerichte wie Pörkölt. Man kann aber auch gebratenen Speck und Schinken dazu geben.
Gazpacho
Gazpacho ist eine Sommersuppe, sie ist erfrischend und doch nur ein Ableger vom Tomatenmark, das wir gemacht haben. Beim Selbermachen von Tomatenmark wird das Gehäuse der Tomaten entfernt. Daraus machten wir Tomatensud, den man für ein Gazpacho verwenden kann. Bei 6 kg Tomaten bleibt einiges übrig. Die Tomatengehäuse werden samt Kernen püriert und abgeseiht und schon hat man den Sud.
Lachs mit Sauce béarnaise
Ein Bistro-Klassiker aus Paris: gebratener Fisch mit Sauce béarnaise und Gemüse der Saison. Diese klassische Sauce mit der cremigen Konsistenz besteht im Grunde aus einer Liaison aus Butter und Eigelb. Sie harmoniert perfekt mit dem von kalter Pfanne weg gebratenen Lachs. Die knusprige Haut setzt einen Kontrapunkt dazu. Als Beilage glaciertes Gemüse, wie es das aktuell am Markt gibt.
Kohl, Kumquat, Knoblauch und Hähnchen
Die Zutaten zu diesem Rezept sind außergewöhnlich, doch zwei ragen ganz besonders hervor: schwarzer Knoblauch und Kumquat. Den schwarzen Knoblauch hatten wir zu Hause. Den hatten wir vor langer Zeit gekauft, weil wir schon ahnten, dass wir den nicht bekommen würden, wenn wir ihn mal brauchten.
Und dieser Fall trat nun ein. Zufällig sahen wir Kohl aus Ungarn bei der Gemüsehändlerin. Wir dachten es ist Grünkohl, aber es war doch nur Wirsing. Wie durch ein Wunder bekamen wir alle anderen, zum Teil eher schwer erhältlichen Zutaten wie Kumquats, sodass der Zubereitung dieses tollen Gerichts von Peter Gordon nichts mehr im Wege stand.

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